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Ernährung: Wie gesund sind ihre Essgewohnheiten?

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ERNÄHRUNG

Wie gesund essen Sie?

08.01.2008, 11:01 Uhr | ag

 

Fastfood sollte nicht die Regel sein. (Foto: Archiv)Fastfood sollte nicht die Regel sein. (Foto: Archiv)Zum Frühstück Toast mit Marmelade und mittags einen Burger auf die Hand. Am Nachmittag knurrt wieder der Magen. Doch ein Schokoriegel oder ein Kuchenstück vom Bäcker sind schnell gekauft. Zum Abendessen dann ein Schnitzel mit Backofen-Pommes dazu ein kühles Bier.
Schnelles, unkompliziertes Essen ohne großen Zeitaufwand ist für viele Menschen heutzutage ganz normal. Gesunde Ernährung bleibt dabei oft auf der Strecke. Doch wie sieht es mit Ihren Essgewohnheiten aus? Entsprechen diese den Grundsätzen einer ausgewogenen Ernährung?

Ernährungscheck Essen Sie gesund?

Ballaststoffe machen satt

Damit im Laufe des Tages die Heißhungerfalle nicht zuschnappt, helfen Ballaststoffe, den Magen zu füllen. Vollkornprodukte, Gemüse und Obst sättigen ohne viel Kalorien und liefern wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Daneben haben sie noch einen weiteren positiven Effekt: Studien haben gezeigt, dass Ballaststoffe den Cholesterinspiegel im Blut nachhaltig senken können. Um Fressattacken am Nachmittag oder Abend zu vermeiden, sollten Sie vor allem morgens an ausreichend essen. Mehrere kleine Mahlzeiten füllen den Magen gleichmäßiger als wenige große. Eine aktuelle Studie zeigt: Vor allem Vollkornprodukte zum Frühstück halten für viele Stunden satt.

Scharfes bremst den Appetit

Wer bei den Mahlzeiten zu große Portionen verdrückt, kann zu folgendem Trick greifen: Trinken Sie vor dem Essen ein großes Glas Wasser oder Tee. Dann ist der Magen schon leicht gefüllt und man ist später schneller satt. Auch gründliches Kauen hilft beim Sattwerden. Eine weitere Appetitbremse sind scharfe Gerichte. Chili, Tabasco & Co. heizen nicht nur dem Stoffwechsel kräftig ein. Wer die Schärfe nicht gewohnt ist, vertilgt in der Regel nur kleine Portionen.

Kaugummi für Stress-Esser

Auch die Psyche spielt beim Essen eine große Rolle. Stress, Frust, Einsamkeit oder Langeweile verleiten zu ungebremstem Konsum von Schokolade und Chips. Wer die Gründe für das eigene Essverhalten kennt, kann gegensteuern. Bei Stress kann es helfen, etwas kalorienfreies zu kauen, zum Beispiel zuckerfreien Kaugummi. Gegen Frust- oder Kummeressen helfen Spaziergänge, Sport, Entspannungsübungen oder Treffen mit Freunden.

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