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Lebensmittel: Phosphate im Essen schaden dem Herzen

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Herzerkrankungen

Künstliche Phosphate schaden dem Herzen

26.08.2013, 15:26 Uhr | stw

Herz: Auch in Currywurst stecken künstliche Phosphate, die der Gesundheit schaden.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auch in Currywurst stecken künstliche Phosphate, die der Gesundheit schaden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sie stecken in Wurst, Käse, Backwaren und Kaffee - die Rede ist von Phosphatsalzen. Mit diesem künstlichen Zusatzstoff werden Lebensmittel länger haltbar gemacht. Daher stecken sie in vielen Produkten, die wir täglich zu uns nehmen. Schon länger ist bekannt, dass dieser Stoff besonders für nierenkranke Menschen eine Gefahr darstellt. Neue Studien zeigen aber, dass Phosphatsalze im Essen auch für gesunde Menschen zu einem schleichenden Gesundheitsrisiko werden können.

Phosphatsalze werden oft künstlich zugesetzt

Phosphatverbindungen sind von Natur aus in Lebensmitteln wie Fleisch und Nüssen vorhanden und werden vom Körper weitgehend wieder ausgeschieden. Anders sieht es aber bei den künstlichen Phosphatsalzen aus. Diese werden von der Lebensmittelindustrie zugesetzt und nicht immer ausdrücklich auf der Packung genannt. Oft verbergen sie sich hinter den E-Nummern: E339, E340, E341, E450, E451 und E452. Das Gefährliche: Künstliche Phosphate sind frei löslich und werden vom Körper fast zu 100 Prozent aufgenommen.

Zu viel Phosphat im Blut erhöht Sterberisiko

Mediziner warnen daher schon länger vor den Gefahren, die zu viel Phosphat im Blut mit sich bringt. In verschiedenen Studien wurde bereits deutlich, dass besonders Menschen mit Nierenerkrankungen ein erhöhtes Sterberisiko haben. Denn die geschädigten Nieren können bestimmte Stoffe, wie Phosphat nicht mehr ausscheiden. Dieses staut sich im Blut und lagert sich an Gefäßen und Weichteilen ab.

Auch gesunde Menschen sind gefährdet

Eine Übersichtsarbeit und mehrere Studien zum Thema Phosphatzusätze und Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die Ärzte um Eberhard Ritz vom Nierenzentrum des Universitätsklinikums Heidelberg durchführten, zeigen jedoch, dass auch Menschen ohne Nierenprobleme gefährdet sind. Bei gesunden Menschen wird Phosphat in den Nieren wieder aus den Blut herausgewaschen. Aber je mehr Phosphat wir zu uns nehmen, desto schneller verliert die Niere diese Fähigkeit. Die Folge: Bei zu hohen Konzentrationen im Blut werden die Blutgefäße am Herzen geschädigt. Das Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt steigt dadurch deutlich.

Aber auch die Knochen leiden, denn Phosphat sorgt dafür, dass Kalzium aus diesen gelöst wird. Als Folge verlieren die Knochen Mineralien und werden brüchig, was zu Osteoporose führen kann.

Warnung vor Phosphat in Wurst und Softdrinks

Laut Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE), sollte ein Erwachsener pro Tag höchstens 700 Milligramm Phosphat zu sich nehmen. Eine Tiefkühlpizza enthält beispielsweise oft mehr als das Dreifache der empfohlenen Tagesdosis. Currywurst überschreitet den täglichen Bedarf um 109 Prozent. Aber auch durch Burger und Softdrinks wird der Körper regelrecht mit künstlichen Phosphaten überschwemmt.

Gesunde Ernährung ist das A und O

Nicht nur Menschen mit Nierenproblemen sollten daher weitgehend auf den Verzehr von Fertigprodukten sowie Fast Food verzichten und sich phosphatarm ernähren. Zu den phosphatarmen Lebensmitteln gehören viele unverarbeitete Lebensmittel und beispielweise Quark, Frischkäse und Camembert, aber auch Fisch und Fleisch sind in Maßen erlaubt.

Zusätzlich hilft ein bin Blick auf die Zutatenliste von Fertigprodukten - tauchen die E-Nummern: E339, E340, E341, E450, E451 und E45 auf, sollten Sie davon besser die Finger lassen.

26.08.2013, 15:26 Uhr | stw

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