Ernährung
Warum dunkles Brot nicht immer besser ist30.10.2006, 09:54 Uhr
So interessiert und kritisch die Menschen beim Thema Essen sind, so lassen sie sich immer noch häufig von Irrtümern und Halbinformationen täuschen. Da wird "dunkles" Brot gekauft, weil dieses angeblich ballaststoffreicher und gesünder ist. Viele Gesundheitsbewusste schlucken Vitaminpillen, weil im Obst heute ja angeblich nichts mehr drin steckt. Ebenso hartnäckig halten sich alte Märchen wie "Pilze darf man nicht aufwärmen" oder "Abends essen macht dick". Macht Zucker tatsächlich süchtig? Sind Eier ungesund? Reinigt Dreck den Magen? Wir haben die häufigsten Irrtümer rund um die Ernährung entlarvt.
Dunkel nicht gleich Vollkorn
Tatsächlich ist Vollkornbrot gesünder als Brot aus hellem Mehl. Da das ganze Getreidekorn im Brot steckt, enthält es mehr Mineralstoffe, außerdem wertvolle Ballaststoffe, die den Darm gesund halten und Diabetes vorbeugen können. Allerdings lässt sich Vollkornbrot nicht automatisch an der dunklen Farbe erkennen. Tatsächlich sind viele Brotsorten beim Bäcker oder im Handel zum Beispiel mit Malz eingefärbt und erscheinen dadurch dunkler. Wer sich nicht sicher ist, fragt am besten beim Bäcker nach. Backwaren mit der Bezeichnung "Vollkornbrot" müssen tatsächlich zu mindestens 90 Prozent aus Vollkornmehl hergestellt werden.
Das Märchen vom verarmten Obst
Ein weiteres Märchen wurde vermutlich von Herstellern von Vitaminpräparaten in Umlauf gebracht: Nämlich dass Obst und Gemüse, vor allem wenn es aus dem Supermarkt stammt, kaum noch Vitamine enthält. Doch ein neuer Forschungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) belegt: Obst und Gemüse sind seit den 50er Jahren nicht verarmt, weder an Vitaminen noch an Mineralstoffen. Wer regelmäßig zu Frischkost greift, braucht daher auch keine Vitaminpillen. Richtig ist, dass ein lange gelagerter Apfel weniger Vitamine enthält als ein frisch geernteter. Das war aber schon immer so. Beim Einkauf sollten Sie daher Saisonobst und regional geerntete Ware bevorzugen.
Eier sind nicht ungesund
Ein ebenfalls weit verbreiteter Irrtum ist der Glaube, Eier seien ungesund. Zwar enthalten die Hühnerprodukte viel Cholesterin. Dies führte jahrelang zu der Annahme, sie könnten auch den Cholesterinspiegel im Körper erhöhen. Neue Studien zeigen allerdings, dass Eier den Spiegel an schädlichem Cholesterin im Körper nicht erhöhen. Zudem sind Eier wichtige Lieferanten an wertvollem Eiweiß und fettlöslichen Vitaminen.
30.10.2006, 09:54 Uhr
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