02.11.2008, 16:55 Uhr | ali
Das Mini-Trampolin bringt alle Muskelpartien in Schwung und fördert die Ganzkörperfitness. (Foto: Archiv)Wer das Wort „Trampolin“ hört, denkt oft an ein vier mal vier Meter großes Sprungtuch, das über stabile Drahtseile an Wänden oder einem Gestell befestigt ist und sich über den Turnhallenboden spannt. Aber es geht auch eine Nummer kleiner. Das Mini-Trampolin, auch als "Rebounder" oder "Minitramp" bekannt, eignet sich ideal für Fitnesseinheiten vor dem Fernseher. Das Tolle: Jede Übungseinheit ist ein ausgewogenes Ganzkörpertraining. Jede Zelle, jede Faser, jeder Muskel des Körpers wird in Schwingung versetzt. Wir stellen Ihnen einige Übungen vor und geben Tipps, was Sie beim Kauf und beim Training beachten sollten.
Worauf Sie beim Kauf achten sollten Tipps zum Trampolinkauf
Und los geht's Trainingstipps fürs Mini-Trampolin
Sich in Form bringen Leichte Beinübungen auf dem Minitrampolin
Zum Nachmachen Übungen für die Arme und zum Entspannen
Das runde Sportgerät ist die optimale Möglichkeit, den ganzen Körper gleichzeitig zu trainieren. Bei jedem Sprung werden Koordination, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit gefördert. Mit gezielten Übungen stärkt ein Schwung-Training auf dem Rebounder die gesamte Muskulatur, regt Stoffwechsel und Fettverbrennung an und aktiviert die Lymphtätigkeit. Auch das Herz-Kreislauf-System wird angekurbelt sowie das Gleichgewicht geschult. Zum Stressabbau und zur Entspannung eignet sich das Minitramp ideal und bewirkt, dass man sich nach dem Training rundum wohl fühlt.
Im Unterschied zum Trampolinspringen, bei dem die Übungen aus hüpfenden Flügen bestehen, federt man beim Mini-Trampolin eher sanft zurück. Bei jedem Schwung wird jede einzelne Körperzelle in ein Wechselspiel von Spannung und Entspannung gedrückt. Bei dieser Komprimierung wird je nach Sprunghöhe eine zwei- bis vierfach erhöhte Schwerkraft im Körper erzeugt. Muskeln, Sehnen, Bänder und Co werden gleichzeitig massiert und gestärkt, ohne dass sie speziell beansprucht werden.
Schon acht bis zehn Minuten pro Tag reichen aus, um die Körperzellen zu aktivieren. Ein regelmäßiges Training stärkt zudem die Knochen und strafft den Körper. Spezielles Problemzonentraining ist möglich. Untersuchungen der NASA ergaben, dass das Training mit dem Mini-Trampolin 68 Prozent effektiver ist als normales Joggen.
Bewegt wird sich, wie es Spaß macht: Ob Schwingen, Hüpfen, Walken oder Laufen - alles ist möglich und erlaubt. Das Sportgerät eignet sich genauso für Dehnübungen und Krafttraining wie auch zum Entspannen und Balancieren. Leichtes Schwingen zu Beginn mit herunterhängenden Armen löst Verspannungen. Wer eine Zeitlang mit Sport pausiert hat, sollte mit Walken anfangen und dabei die Arme locker mitschwingen lassen.
Bevor man überhaupt mit dem Training startet, sollte man seine Haltung checken. Füße in Hüftebreite stellen, Gewicht gleichmäßig verteilen, leicht in die Knie gehen, den Bauch etwas einziehen, Rumpf ein wenig anspannen, langer Nacken, entspannter Hals - und schon kann es losgehen. Hier besonders wichtig: Hohlkreuz vermeiden. Wer sich einzelne Übungen nochmals genauer anschauen will:
Sich in Form bringen Leichte Beinübungen auf dem Minitrampolin
Zum Nachmachen Übungen für die Arme und zum Entspannen
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Quelle: ali
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