15.11.2012, 12:06 Uhr | akl
Zu den Bluthochdruck-Warnzeichen gehören häufiger Schwindel und Kopfschmerzen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Unter Bluthochdruck leiden in Deutschland rund 35 Millionen Menschen, sagt die Deutsche Hochdruckliga. Nur jeder zweite weiß von seiner Erkrankung. Das liegt daran, dass meist keine Beschwerden bemerkt werden. Diese Warnzeichen für Bluthochdruck sollten Sie kennen.
Wird Bluthochdruck nicht erkannt, schädigt er im Laufe der Jahre wichtige Organe wie das Herz, die Herzkranzgefäße, das Gehirn und die Nieren. Die Folge können lebensbedrohlich sein: Herzinfarkt und Schlaganfall sind nur zwei Beispiele für mögliche Folgen von Bluthochdruck. Daher ist es wichtig, dass der Blutdruck auf einen normalen Wert gesenkt wird. Nach Angaben der Deutschen Hochdruckliga ist ein Blutdruck von 120/80 mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) normal. Niedrigere Werte seien noch besser.
Auch wenn Bluthochdruck zu Beginn keine Beschwerden verursacht, gibt es dennoch Warnzeichen. So können Ein- und Durchschlafstörungen ebenso auftreten wie Müdigkeit. Viele Betroffene fühlen sich zudem unruhig und sind leicht erregbar. Auch Geräusche im Ohr, Sehstörungen, häufiges Nasenbluten und Übelkeit sind Symptome, die ernst genommen werden sollten.
Deutschlandweit sind jährlich 280.000 Menschen betroffen. So erkennen sie die Anzeichen. zum Video
Bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten treten oft Kopfschmerzen und Schwindel auf. Atemnot, ein Engegefühl in der Brust, eine rote Gesichtsfarbe, aber auch Brustschmerzen sind weitere Anzeichen. Frauen sollten bei Hitzewallungen aufmerksam werden - viele ordnen dieses Symptom fälschlicherweise den Wechseljahresbeschwerden zu. Bei Männern können unter anderem Potenzprobleme auftreten.
Wer die oben genannten Symptome häufiger bei sich beobachtet, sollte auf jeden Fall seinen Blutdruck messen lassen. Misst der Arzt zu hohe Werte, wird er an anderen Tagen die Messung wiederholen. Hat der Arzt Zweifel, verschreibt er ein 24-Stunden-Blutdruckmessgerät, um den Blutdruck über einen längeren Zeitraum einsehen zu können. Durch eine einmalige Blutdruckmessung lässt sich Bluthochdruck nicht sicher feststellen.
Aber auch wer keine Warnzeichen bei sich entdeckt, kann beim nächsten Arztbesuch bitten, eine Messung vorzunehmen. Das tut nicht weh und kann eine lebensrettende Maßnahme sein.
ratgeber.t-online.de: Blutdruck messen: Wann und wie oft ist es sinnvoll?
Quelle: akl
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