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Sauna: Schöne Haut und starke Abwehrkräfte

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SAUNA  

Schöne Haut und starke Abwehrkräfte

16.02.2009, 10:10 Uhr | jlu

Gesundheit: Der Gang in die Sauna ist gut für die Haut, das Herz und den Kreislauf. (Foto: Archiv)Der regelmäßige Gang in die Sauna ist gut für die Haut. (Foto: Archiv)Rinnt beim Saunieren der Schweiß aus allen Poren, freut sich die Haut. Denn die Sauna-Hitze tut ihr gut. Das hat eine Studie der Dermatologischen Klinik in Jena ergeben. Für diese schickten die Forscher 41 Männer und Frauen in die Sauna. Das Ergebnis: Das häufige Schwitzen in der Sauna trainiert die Haut. Dadurch trocknet sie nicht so schnell aus und ist besser durchblutet. Zudem stärkt Saunieren das Herz-Kreislauf-System und unterstützt die Abwehrkräfte. Doch für manche Menschen ist der Saunagang gefährlich. Wir sagen Ihnen, wie gesund Saunieren ist und wann Sie darauf verzichten sollten.



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Die Haut verliert weniger Mineralien

Für die Untersuchung betrachteten die Dermatologen direkt vor und nach den Saunagängen den Verlust von Wasser und Salz, den Fettgehalt, die Feuchtigkeit sowie die Durchblutung der Haut. Die Auswertung ergab: Die Haut von Saunafans gewöhnt sich an die heiße Luft. Dadurch ist sie besser durchblutet und verfügt über einen stärkeren Säureschutzmantel. Dieser verhindert, dass der Körper beim Schwitzen zu viele Mineralien verliert. Außerdem trocknen regelmäßige Saunagänge die Haut nicht aus. Im Gegenteil: Saunieren erhöht die Wasserspeicherkapazität der Haut und hält sie feucht.

Hitze sorgt für ein stabiles Immunsystem

Wer in die Sauna geht tut aber nicht nur seiner Haut etwas Gutes. Häufige Saunagänge härten den Körper auch gegen Infektionen und Erkältungen ab. Dabei spielt der Wechsel zwischen warmen und kalten Temperaturen ein wichtige Rolle. Denn beim Saunieren ist der Körper ähnlichen Temperaturschwankungen ausgesetzt wie im Alltag. Dadurch lernt er, sich an den Warm-Kalt-Wechseln anzupassen. Wer allerdings erkältet ist, sollte nicht in die Sauna gehen. Denn das belastet den geschwächten Körper nur unnötig.

Auch mit hohem Blutdruck in die Sauna

Bei gesunden Menschen löst die Wärme Muskelverspannungen und regt den Kreislauf und die Durchblutung an. Denn durch die Hitze weiten sich die Blutgefäße. Dadurch wird mehr Blut transportiert - und zwar Herz schonend. Die Folge: Der Blutdruck sinkt und der Puls steigt. Beim Abkühlen ziehen sich die Gefäße wieder zusammen, Blutdruck und Puls normalisieren sich. Somit ist der hohe Puls in der Sauna weniger belastend, als die gleiche Pulsfrequenz beim Sport. Deshalb können auch Patienten mit hohem Blutdruck nach Absprache mit ihrem Arzt in die Sauna gehen. Auf den Gang ins kalte Tauchbecken sollten sie aber verzichten, da sich sonst der Blutdruck wieder erhöht. Statt dessen reicht es, sich kalt zu duschen.

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Hitze kann Kreislaufkollaps auslösen

Doch ein Saunabesuch ist nicht für alle geeignet. Besonders bei Personen mit einem schwachem Immunsystem, Gelenkbeschwerden und Kreislaufproblemen kann die Sauna den Gesundheitszustand verschlechtern. Denn die Hitze erhöht die Körpertemperatur der Betroffenen zu stark und kann zu Kurzatmigkeit führen. In diesem Fall muss die Sauna sofort verlassen und der Körper gekühlt werden. Dazu ist es wichtig, viel zu trinken, um den Körper ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen. Anfällige Saunagänger sollten zudem darauf achten, sich in der Sauna langsam zu bewegen. Denn im schlimmsten Fall drohen Kreislaufzusammenbrüche und Herzprobleme.

Bei hohen Temperaturen wohlfühlen

Bei Krampfadern ist es ratsam, mit leicht erhöhten Beinen in der Sauna zu liegen. So kann das Blut abfließen und "versackt" nicht in den Blutgefäßen. Nach dem Schwitzen sollten die Beine sofort kalt geduscht werden. Auch wer Nasenbluten oder einen rasenden Puls bekommt, sollte beim nächsten Saunagang vorsichtig sein und zum Abkühlen kurz an die frische Luft gehen. Wichtig ist immer, den Körper nicht zu überfordern und sich mit den Temperaturen wohl zu fühlen.

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