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Ambrosia: Dieses Kraut besser mit Handschuhen und Maske ausreißen

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Ambrosia  

Dieses Kraut besser mit Handschuhen und Maske ausreißen

21.07.2016, 16:02 Uhr | Mit Material von dpa, t-online.de

Ambrosia: Dieses Kraut besser mit Handschuhen und Maske ausreißen. Ambrosia-Pflanzen sollten vor der Blüte mit der Wurzel ausgerissen werden.  (Quelle: imago/Blickwinkel)

Ambrosia-Pflanzen sollten vor der Blüte mit der Wurzel ausgerissen werden. (Quelle: Blickwinkel/imago)

Im Juli und August leiden viele Allergiker am schwersten: Jetzt blüht wieder die Ambrosia-Pflanze. Daher rät das Umweltbundesamt, im Garten noch nicht blühende Ambrosia-Pflanzen mit Handschuhen auszureißen. Blüht die Pflanze, ist sogar eine Staubmaske empfohlen.

Ambrosia löst heftige allergische Reaktionen wie Heuschnupfen, Asthma und Kopfschmerzen aus.

Bloß nicht in die Biotonne

Die Pflanze sollte möglichst mit Wurzeln entfernt werden und dann keinesfalls auf den Kompost oder in die Biotonne kommen. Denn von hier aus könnte sie sich weiterverbreiten. Der Restmüll ist der richtige Ort zur Entsorgung.

Rund jeder achte Deutsche ist allergisch

Seit einigen Jahren breitet sich die ursprünglich aus Nordamerika stammende Ambrosia-Pflanze in Deutschland aus. Schätzungen zufolge reagieren rund zwölf Prozent der Deutschen allergisch auf den Allergiker-Albtraum, der auch Aufrechtes Traubenkraut genannt wird.

Unscheinbares Kraut mit gefährlichen Pollen

Die Pflanze ist unscheinbar, aber gefährlich: Ambrosia besitzt das stärkste aller Pollen-Allergene. Bereits zehn Körner pro Kubikmeter Luft können ausreichen, um Kopfschmerzen, Heuschnupfen und Asthma auszulösen. Allein eine Pflanze kann bis zu einer Milliarde Pollen ausstoßen, die bis zu 100 Kilometer weit fliegen.

Weil die Pflanze ein Spätblüher ist, verlängert sie die Leidenszeit von Allergikern bis in den Herbst hinein.

Ambrosia weiter auf dem Vormarsch

Begünstigt durch die Klimaerwärmung breitet sich die Ambrosia immer weiter aus. Waren vor rund zehn Jahren zunächst nur Süddeutschland und Brandenburg betroffen, ist die Pflanze inzwischen nahezu deutschlandweit verbreitet.

Unkraut im Vogelfutter

In den meisten Fällen wird Ambrosia mit Futtermitteln eingeschleppt, die Samenkörner der Beifuß-Ambrosia enthalten. Das gilt besonders für Sonnenblumensamen aus Osteuropa, die als Vogelfutter verkauft werden. Selbst in Produkten die als "Ambrosia-kontrolliert" gepriesen wurden, fanden Kontrolleure Samen der gefährlichen Pflanze.

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