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    Mittelohrentzündung: Was bei einer fiesen Mittelohrentzündung zu tun ist.

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    Schnupfen kann Mittelohrentzündung auslösen

    07.12.2009, 12:39 Uhr | vdb

    Mittelohrentzündung: So reagieren Sie richtig.  (Foto: imago)Mittelohrentzündung: So reagieren Sie richtig. (Foto: imago)Es pocht und hämmert im Ohr, ein unerträglicher Schmerz macht sich breit. Das kann der Beginn einer fiesen Mittelohrentzündung sein. Anzeichen sind nicht nur ein immer stärker werdender Schmerz. Viele hören Betroffene auch deutlich schlechter. Ein Besuch beim Arzt ist dann unabdingbar, nur er kann eine Mittelohrentzündung eindeutig erkennen. Den Ohrenschmerzen geht häufig ein Schnupfen voraus. Wir verraten, wie Sie vorbeugen können und was im Ernstfall zu tun ist.







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    Mittelohrentzündung vorbeugen

    Bei einer Mittelohrentzündung kann nur der Arzt Symptome wie ein gerötetes Mittelohr oder einen Erguss im Ohr erkennen. Diagnostiziert er eine Mittelohrentzündung, hilft nur ein Antibiotikum. Häufig geht der unangenehmen Erkrankung eine Erkältung voraus. Fließt der Schnupfen nicht richtig ab, kann Sekret ins Ohr gelangen und bietet dort den Nährboden für Bakterien. Um einer Mittelohrentzündung vorzubeugen, können Sie zunächst ganz einfache Kniffe anwenden: "Generell helfen alle Maßnahmen, die einem Infekt vorbeugen: Bei Schnupfen nicht zu fest schnäuzen und nur eine Nasenseite ausschnäuzen, damit kein Sekret in das Mittelohr gepresst wird. Zudem Nasenspray anwenden, damit das Sekret abfließen kann", rät Hals-Nasen-Ohrenarzt Dr. Michael Deeg.

    Gefährliche Folgeschäden

    Der Gang zum Arzt ist wichtig, denn eine unbehandelte Mittelohrentzündung kann schwere Folgeschäden mit sich bringen. Dazu gehören bleibender Hörverlust, Schwindel, fortschreitende entzündliche Komplikationen mit Eiter, in schlimmen Fällen sogar eine Lähmung der Gesichtsnerven.

    Helfen Öl und Fönwärme?

    Zum Thema Ohrenschmerzen kursieren viele Tipps und Hausmittelchen. So sollen Fönwärme, Watte im Ohr und Öl Schmerzen lindern. Das stimmt jedoch nur bedingt: "Erst in der Abklingphase helfen diese Maßnahmen, weil dabei Wärme als wohltuend empfunden wird. In der Akutphase ist das nicht ratsam, weil dann die Symptome noch verschlimmert werden", so HNO Michael Deeg. Vor allem sollte bei einer akuten Mittelohrentzündung vermieden werden, dass Wasser in die Ohren gelangt. Schwimmern, tauchen und baden sind also tabu.



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