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Cholesterin: Diese Lebensmittel senken die Blutfette

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Cholesterin senken  

Nüsse essen senkt den Cholesterinspiegel

19.05.2010, 12:35 Uhr | jlu/t-online, t-online.de

Cholesterin: Diese Lebensmittel senken die Blutfette. Cholesterin: Lebensmittel, die den Cholesterinspiegel senken. (Foto: imago/Montage t-online)

Cholesterin: Lebensmittel, die den Cholesterinspiegel senken. (Foto: imago/Montage t-online)

Vor einem hohen Cholesterinspiegel haben viele Menschen Angst: Ist zu viel Cholesterin im Blut, steigt das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Was viele nicht wissen: Um die Werte zu senken, hilft es bereits, das Richtige zu essen. Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich Nüsse positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken können. Doch es gibt noch mehr Lebensmittel, die helfen, die Blutfettwerte zu senken.

67 Gramm Nüsse senken Cholesterinspiegel

Für ihre Studie analysierten die Forscher die Cholesterinwerte von 600 Probanden. Diese nahmen bis zu acht Wochen lang durchschnittlich 67 Gramm Nüsse am Tag zu sich. Das Ergebnis: Der Cholesterinspiegel sank um sieben Prozent. Die Wissenschaftler vermuten, dass Nüsse die Aufnahme von Cholesterin verhindern. Die Nuss-Sorte spielte dabei keine Rolle, wohl aber die Dosierung. Die Forscher raten deshalb, regelmäßig Nüsse zu essen. Wichtig ist allerdings, dass die Früchte nicht mit Salz oder Zucker überzogen sind.

Vorsicht bei gesättigten Fettsäuren

Eine wichtige Ernährungsregel, um den Cholesterinspiegel zu senken, lautet: Ungesättigte Fettsäuren ersetzen gesättigte Fettsäuren. Denn letztere treiben die Cholesterinwerte in die Höhe. Deshalb rät die Ernährungsexpertin Gisela Olias vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam dazu, statt Pralinen Nüsse zu essen. "Die ungesättigten Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren in Nüssen wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel", sagt sie. Weil Nüsse allerdings viele Kalorien enthalten sollte man darauf achten, sie nur in Maßen zu genießen. Wer cholesterinfreundlich kochen will, sollte zu pflanzlichen Fetten wie Oliven, Raps, Soja oder Walnussöl greifen. Bei Palmöl ist hingegen Vorsicht geboten, da es aus sehr vielen gesättigten Fettsäuren besteht.

Speiseplan mit vielen Ballaststoffen senkt Cholesterin

Generell gilt: Tierische Fette in Fleisch, Eiern oder Käse enthalten viele gesättigte Fettsäuren und erhöhen den Cholesterinspiegel. Kann man sie nicht durch pflanzliche Fette ersetzen, ist es wichtig, statt fettiger Wurst mageres Fleisch zu essen. Noch besser ist allerdings Seefisch wie Lachs oder Hering, da er reich an Omega-3-Fettsären ist. Ausschlaggebend für normale Cholesterinwerte ist auch eine ballastoffreiche Ernährung. Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sollten deshalb besonders oft auf dem Speiseplan stehen. "Ballaststoffe binden bei der Verdauung Cholesterin an sich und tragen so dazu bei, dass der Körper weniger Blutfette aufnimmt" sagt die Ernährungsexpertin.

Cholesterinfreundliche Margarine aus dem Supermarkt

Eine positive Wirkung auf den Cholesterinspiegel haben auch einige Spezialprodukte aus dem Supermarkt. "Von Becel gibt es zum Beispiel Margarine, Milch- oder Joghurtdrinks, die Phytosterine enthalten. Dieser Pflanzenstoff sorgt dafür, dass der Körper weniger Cholesterin aufnimmt", weiß Olias. Studien haben ergeben, dass täglich ein bis zwei Gramm dieser Sterine reichen, um den Cholesterinspiegel um bis zu zehn Prozent zu senken.

Nur LDL-Cholesterin ist gefährlich

Cholesterin an sich ist nichts Schlechtes. Der lebenswichtige Stoff besteht aus einem fettähnlichen Gerüst und ist beispielsweise an der Bildung zahlreicher Hormone beteiligt. Er ist in tierischen Fetten enthalten, wird aber auch im menschlichen Körper hergestellt. Im Blut kommt Cholesterin in zwei Varianten vor: Das sogenannte LDL-Cholesterin, das auch als "schlechtes" Cholesterin bezeichnet wird und das "gute" HDL-Cholesterin. Steigt die Konzentration des schädlichen LDL-Cholesterins zu stark an, können sich Ablagerungen in den Gefäßen bilden. Diese führen im schlimmsten Fall zu Herzinfarkt oder Schlaganfall.

 
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