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Brustkrebs: Auch Männer können an Brustkrebs erkranken.

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Brustkrebs  

Auch Männer bekommen Brustkrebs

18.06.2010, 14:20 Uhr | jmi

Brustkrebs: Auch Männer können an Brustkrebs erkranken.. Brustkrebs: Auch Männer bekommen Brustkrebs. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Brustkrebs: Auch Männer bekommen Brustkrebs. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Diagnose Brustkrebs – viele Frauen haben Angst vor dem Moment, in dem der Arzt die bösartige Wucherung im Drüsengewebe feststellt. Dabei sind nicht nur Frauen gefährdet, auch Männer können Brustkrebs bekommen. Darüber wissen die wenigsten Bescheid. Das macht die Krankheit für Männer besonders gefährlich.

Häufig wird der Krebs zu spät erkannt

Etwa 500 deutsche Männer erkranken jährlich an Brustkrebs. Das macht nur ein Prozent aller Brustkrebsdiagnosen in Deutschland aus. Das Risiko für Männer, daran zu sterben, ist jedoch deutlich höher als bei Frauen. Zwar schlagen die gängigen Behandlungsmethoden gleichermaßen gut an, jedoch wird der männliche Brustkrebs häufig zu spät erkannt wird.

Schlechte Bedingungen für Männer

Das liegt nach Angaben der Organisation Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) vor allem daran, dass es keine Programme zur Früherkennung bei Männern gibt und viele Männer die Symptome aus Scham nicht wahrhaben wollen. Die zuständigen Fachärzte für das Gebiet seien meist Gynäkologen – also keine typischen Ansprechpartner für Männer.

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Klinefelter-Patienten sind besonders gefährdet

Die Risikofaktoren für Männer sind wie bei Frauen noch weitgehend unerforscht. Man geht davon aus, dass bei der Entstehung viele verschiedene Einflüsse eine Rolle spielen. Besonders gefährdet seien aber Männer mit dem Klinefelter-Syndrom, einer genetischen Veränderung der Geschlechtschromosomen, so Caroline Mohr von der FSH. Insbesondere in Verbindung mit einer Gynäkomastie, der Brustbildung beim Mann, sei das Brustkrebs-Risiko besonders hoch.

Symptome: Knoten, Ausfluss und eingezogene Brustwarzen

Symptome sind schmerzlose Knoten oder Verhärtungen in einer Brust, oft in der Nähe der Brustwarze. Auch eine eingezogene Brustwarze oder eine Verklebung mit dem darunter liegenden Gewebe kann auf eine Erkrankung hindeuten. Ist die Brustwarze längere Zeit entzündet oder fließt weißliches oder blutiges Sekret aus, ist das ebenfalls ein Alarmsignal, genauso wie verhärtete Lymphknoten in der Achselhöhle. Hinter diesen Anzeichen können zwar auch gutartige Veränderungen stecken, trotzdem sollte man unbedingt vorsorglich zum Arzt gehen.

Kaum Selbsthilfeangebote

Wenn die Diagnose gestellt ist, fühlen sich viele betroffene Männer hilflos und allein mit ihren Ängsten. Denn anders als für Frauen gibt es für Männer kaum Selbsthilfeangebote. Deshalb will die FSH jetzt ein Netzwerk für Männer mit Brustkrebs initiieren. "Wir wollen Männer in dem Bemühen und der Notwendigkeit unterstützen, mit ihrer Erkrankung ernster genommen zu werden und den Dunstkreis der Tabuisierung aufbrechen", erläutert Brigitte Overbeck-Schulte, Bundesvorsitzende der FSH.

Weitere Infos unter http://www.frauenselbsthilfe.de

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