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Gallenkolik: Wie gefährlich ist eine Gallenkolik?

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Gallensteine  

Wie gefährlich ist eine Gallenkolik?

11.07.2011, 14:45 Uhr | cme

Gallenkolik: Wie gefährlich ist eine Gallenkolik?. Wie gefährlich ist eine Gallenkolik?  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wie gefährlich ist eine Gallenkolik? (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Heftige, krampfartige Schmerzen im Oberbauch, begleitet von Übelkeit und Erbrechen: Gallenkoliken sind sehr verbreitet. Die meisten Koliken verlaufen folgenlos, doch in seltenen Fällen ziehen sie lebensgefährliche Komplikationen nach sich. Wann wird eine Gallenkolik gefährlich? Wen kann sie treffen und was sind die Ursachen?

Gallensteine lösen Gallenkolik aus

Bei etwa jedem sechsten Erwachsenen in Deutschland bilden sich im Laufe des Lebens Steinchen in der Gallenblase - nicht jeder merkt etwas davon. Frauen sind dabei wesentlich häufiger betroffen als Männer. Häufig verursachen Gallensteine keine Beschwerden, vor allem, wenn die sie in der Gallenblase bleiben. Werden die Steinchen jedoch in die Gallengänge gespült, lösen sie typische Schmerzattacken im Oberbauch aus, die so genannten Gallenkoliken. Die Schmerzen bei einer Gallenkolik sind manchmal nach wenigen Minuten vorbei, können aber bis zu fünf Stunden andauern.

Komplikationen können lebensgefährlich sein

Eine Kolik ist zwar schmerzhaft, aber zunächst nicht lebensbedrohlich. Da Gallensteine bei einer Kolik aber häufig die Gallengänge blockieren, können sie als Folge eine Entzündung der Gallenblase oder der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) hervorrufen. Letztere kann lebensbedrohlich sein. Zudem können die Steine in den Dünndarm durchbrechen und dort einen Darmverschluss auslösen. Bei wiederkehrenden Gallensteinen ist außerdem das Risiko für Gallenblasenkrebs erhöht.

Wann die Gallenblase raus muss

Bei einer akuten Gallenkolik werden zunächst krampflösende und schmerzstillende Mittel verordnet. Außerdem dürfen Betroffene 24 Stunden nichts essen. Wegen der Gefahr von Komplikationen empfehlen Ärzte Kolikpatienten in der Regel, die Gallenblase entfernen zu lassen. Bei manchen Patienten lassen sich die Gallensteine auch mit Medikamenten auflösen oder durch Stoßwellen zertrümmern. Ohne Operation kehren Gallensteine und Koliken aber häufig wieder, da sich die Ursachen - zunehmendes Alter, familiäre Veranlagung, ungesunde Ernährung - nicht oder nur teilweise vermeiden lassen.

Woher die Gallensteine kommen

Ein Großteil der Gallensteine besteht aus Cholesterin-Ablagerungen. Sie entstehen durch eine ungesunde Lebensweise. Eine fettreiche und ballaststoffarme Ernährung sowie Übergewicht und Bewegungsmangel erhöhen das Risiko für Gallensteine. Man spricht auch von den "fünf F": female, fat, fertile, forty, fair. Das bedeutet: Frauen, die übergewichtig, fruchtbar, vierzig Jahre alt und hellhäutig sind, sind besonders gefährdet. Allerdings steigt bei Männern mit zunehmendem Alter ebenfalls das Risiko. Auch eine familiäre Veranlagung, Diabetes mellitus sowie chronische Verstopfung erhöhen das Risiko für Gallensteine und damit für eine Gallenkolik.

 
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