10.08.2011, 10:18 Uhr | vdb
Hörsturz: Bei dumpfen Gefühl sollte ein Arzt konsultiert werden. (Foto: imago)
Bei einem Gefühl wie Watte im Ohr, sollten man möglichst schnell zum Ohrenarzt gehen, rät der Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. In Deutschland erleiden rund 15.000 Menschen pro Jahr einen Hörsturz. Häufig ist die Durchblutung des Innenohrs gestört. Auslöser sind Stress, Diabetes, Rauchen und Übergewicht.
"Das meist einseitige Wattegefühl ist, genau wie ein Druckgefühl im Ohr, ein Warnzeichen für einen Hörsturz. Tritt dazu eine plötzliche Hörminderung auf, so ist ein Besuch beim HNO-Arzt dringend anzuraten. Schmerzen treten dabei keine auf", sagt Hals-Nasen-Ohrenarzt Dr. Jan Löhler. Zudem könne die Hörstörung verschiedene Frequenzbereiche treffen. So hören manche Patienten nur ein kleines bisschen schlechter während andere auf dem Ohr taub werden. Viele hören zudem verzerrt und hallend.
Weitere Symptome für einen Hörsturz sind Ohrgeräusche, Schwindelgefühle und leichte Benommenheit. "Der Patient sollte in jedem Fall Ruhe bewahren und das Ausmaß des Hörsturzes nicht durch weiteren Stress unnötig verstärken", so Löhler. Der Hörsturz ist eine akute Hörstörung, die behandelt werden muss. Sonst drohen dauerhafte Hörschäden sowie chronische Ohrgeräusche (Tinnitus).
Mit verschiedenen Medikamenten könnten bei den meisten Patienten dauerhafte Schäden verhindert werden, so der HNO-Arzt. Das Ziel der Therapie ist es, die Durchblutung im Innenohr anzuregen. Dafür wird in der Regel eine Infusionstherapie eingeleitet, bei der dem Patienten über einen Tropf blutverdünnende und gefäßerweiternde Medikamente zugeführt werden. Auch eine Behandlung mit Tabletten ist möglich. "Allerdings werden die meisten Behandlungen eines Hörsturzes nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen", sagt Löhler.
Und so können Sie sich vor einem Hörsturz schützen: Vermeiden Sie Übergewicht und verzichten Sie auch auf Nikotin und Alkohol. Zudem ist es ratsam, extremen Lärm zu meiden oder die Ohren bei Konzerten mit Ohrstöpseln zu schützen. Wer Musik hört, sollte das Radio oder den MP3-Player nicht zu laut einstellen. Versuchen Sie außerdem, dauerhafte Stressbelastung zu vermeiden. Das gelingt zum Beispiel mit Sportarten wie Yoga und Qi-Gong. Auch bei regelmäßiger Meditationen oder Spaziergängen kann man sich vom Alltag erholen.
10.08.2011, 10:18 Uhr | vdb
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