Tinnitus
Kieferfehlstellung kann Tinnitus auslösen30.08.2013, 16:29 Uhr | vdb
Stress, Lärm und zu laute Musik können Tinnitus auslösen. Doch was viele nicht wissen: Auch eine Kieferfehlstellung kann schuld an den Geräuschen im Ohr sein. Dann kann die Behandlung mit einer Plastikschiene helfen. Doch auch Verspannungen der Wirbelsäule und ein Tumor können die Ursache sein.
Der Zusammenhang zwischen Kieferknochen und Tinntitus besteht, weil Mittelohr und Kiefer sehr eng beieinander liegen und nur durch eine enge Knochenlamelle voneinander getrennt sind. Bei einer Fehlstellung verlagert sich auch der Gelenkkopf des Kiefers. Wird er, zum Beispiel beim Schließen des Mundes, nach hinten in Richtung Mittelohr geschoben, entsteht ein großer Druck auf die zwei dazwischen liegenden Nerven. Das kann schon passieren, wenn jemand nachts mit den Zähnen knirscht. Ohrgeräusche und Kopfschmerzen können die Folge sein.
Wer plötzlich unter einem andauernden, lästigen Piepen im Ohr leidet, sollte schnellstmöglich einen Hals-Nasen-Ohrenarzt aufsuchen. "Im Rahmen der Abklärung der Ursachen kann es sinnvoll sein, den Zahnarzt zu konsultieren", sagt Dr. Dietmar Oesterreich von der Bundeszahnärztekammer. Bei 60 Prozent der Tinnituspatienten fänden sich auch Befunde an der Kiefermuskulatur und Kaufunktionsstörungen. Ihn kann der Zahnarzt feststellen und zum Beispiel mit einer Aufbissschiene Abhilfe schaffen. Sie wird vom Zahntechniker angefertigt und sollte regelmäßig Tag und Nacht getragen werden. Doch auch Massagen und Entspannungstechniken wie Autogenes Training können helfen, da nächtliches Zähneknirschen häufig stressbedingt ist. "Manche Menschen kauen nachts ihre Probleme regelrecht durch", so Oesterreich.
Auch andere Ursachen sollten sie im Fall von Ohrgeräuschen abklären. So ist der Tinnitus häufig die Begleiterscheinung eines Hörsturzes. Zudem sind Ohrgeräusche häufig auch erste Symptome einer Wucherung des Hör- und Gleichgewichtsnervs. Ein solcher Tumor wächst meist im inneren Gehörgang und kann, ähnlich dem Kiefergelenk, Druck auf die Hörnerven ausüben. Zudem können Infektionskrankheiten am Ohr wie eine Mittelohrentzündung oder Verletzungen des Trommelfells zum Piepen im Ohr führen.
30.08.2013, 16:29 Uhr | vdb
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