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Frage 6  

Ist eine Hormontherapie bei geringen Beschwerden notwendig?

22.04.2016, 12:03 Uhr | t-online.de

In den letzten Jahren haben verschiedene, groß angelegte internationale Studien gezeigt, dass bei der Hormontherapie in den Wechseljahren die Risiken den Nutzen überwiegen. Nun liegen auch Daten einer deutschen Studie namens MARIE des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf vor. Sie besagen, dass eine Hormontherapie über mehr als fünf Jahre das Brustkrebsrisiko erhöht, es jedoch relativ schnell nach dem Absetzen wieder auf Normalwerte sinkt. Hormone sollten daher nur noch verordnet werden bei starken Hitzewallungen, begleitet von Schweißausbrüchen, sowie neu aufgetretener vaginaler Trockenheit. Die Hormone sollen so niedrig dosiert wie erforderlich maximal ein bis zwei Jahre genommen werden - nach genauer Abklärung der Risikofaktoren.

Quelle: Bundesverband der Frauengesundheitszentren

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