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Thrombose: Symptome und Anzeichen für Thrombose

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Fünf Warnzeichen für Thrombose

22.04.2013, 16:26 Uhr | lac

Schmerzen in den Beinen können auf Venenleiden hinweisen. (Foto: imago)

Schmerzen in den Beinen können auf Venenleiden hinweisen. (Foto: imago)

Jedes Jahr erkranken 80.000 Menschen in Deutschland an einer Venenthrombose. Sie kann tödliche Folgen haben - etwa, wenn sie eine Lungenembolie auslöst. Daran sterben jedes Jahr bis zu 30.000 Patienten. Deshalb sollte man bei Verdacht auf eine Thrombose unbedingt einen Arzt aufsuchen. Bestimmte Warnzeichen können helfen, diese Krankheit zu erkennen. Aber Vorsicht: Manchmal verläuft eine Thrombose zunächst ohne Symptome. Risikopatienten müssen daher Vorsichtsmaßnahmen treffen. Klicken Sie sich durch - fünf Warnzeichen von Thrombose.

Diabetes als Risikofaktor

Bei einer Thrombose bildet sich in einem Blutgefäß ein Gerinnsel. Dadurch wird das Gefäß verengt oder sogar ganz verstopft. Am häufigsten treten Thrombosen in den Beinvenen auf. Drei Faktoren führen zu einer Thrombose: Erstens ist der Blutfluss verlangsamt. Ursache hierfür können zum Beispiel Krampfadern sein. Aber auch eine Herzschwäche, Bewegungsmangel oder Verletzungen verlangsamen den Blutfluss. Zweitens sind die Innenwände der Blutgefäße verändert oder beschädigt. Dies kann zum Beispiel infolge von Verletzungen oder Operationen geschehen, aber auch Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes sind eine mögliche Ursache. Drittens neigt das Blut stärker zur Gerinnung - das kann angeboren sein, aber auch durch eine Krankheit, bestimmte Medikamente, eine Operation oder Stress beeinflusst werden.

Thrombose-Gefahr für Raucher und Übergewichtige

Wenn sich das Blut in den Beinen staut, erhöht dies die Gefahr einer Thrombose. Risikogruppen sind deshalb zum Beispiel bettlägerige Patienten oder Menschen, die einen Verband am Bein tragen. Auch langes Sitzen und Mangel an Bewegung führen zu einem Blutstau im Bein - etwa bei Langstreckenflügen. Weitere Risikofaktoren sind Entbindungen, vor allem per Kaiserschnitt und die Einnahme von Hormonen wie der Pille. In der Schwangerschaft ist das Thrombose-Risiko um das Sechsfache erhöht, weil der Hormonhaushalt stark verändert ist. Generell steigt die Gefahr, an einer Thrombose zu erkranken, mit dem Alter. Denn bei älteren Menschen nimmt die Leistungsfähigkeit aller Organe, also auch der Blutgefäße, ab. Dadurch gerinnt das Blut leichter. Auch Raucher und Übergewichtige neigen eher zu Thrombosen.

Besser nicht in die Sauna

Die genannten Risikogruppen sollten einer Thrombose vorbeugen, indem sie zum Beispiel Stütz- oder Kompressionsstrümpfe tragen. Wichtig ist, sich ausreichend zu bewegen. Wenn das nicht möglich ist, zum Beispiel krankheitsbedingt, gilt: Liegen ist besser als Sitzen. Denn im Sitzen staut sich das Blut stärker in den Beinen. Grundsätzlich ist es ratsam, öfter mal die Beine hochzulegen, so dass das Blut besser von den Venen in Richtung Herz zurückfließen kann. Viel trinken verhindert, dass sich das Blut verdickt. Saunagänge, heiße Bäder oder starke Sonneneinstrahlung sollte man vermeiden, wenn man bereits unter einer Venenschwäche leidet. Risikopatienten sollten zudem regelmäßig einen Arzt aufsuchen, um sich durchchecken zu lassen.

Geschwollene Beine sind ein Warnsignal

Das Tückische an einer Thrombose ist, dass sie häufig zunächst unbemerkt bleibt. Zwar gibt es bestimmte Warnsignale, die auf eine Thrombose hindeuten. Diese treten aber nur in 50 Prozent der Fälle auf. Ein Spannungsschmerz in den Beinen, ähnlich einem starken Muskelkater, kann Anzeichen einer Thrombose sein. Unter Umständen schwellen die Beine zudem an und die Venen werden sichtbar. Die Haut kann sich blau verfärben und stark erwärmen. Meist lassen die Beschwerden nach, wenn man die Beine hochlegt.

Bei Atemnot und Brustschmerzen sofort zum Arzt

Das eigentliche Problem sind die Komplikationen, die mit einer Thrombose einhergehen. So können die Venenklappen beschädigt werden, oder eine Vene bleibt dauerhaft verschlossen. Dadurch kann das Blut aus den Venen nicht mehr in Richtung Herz transportiert werden. Die Beine schwellen an, verhärten sich und verfärben sich blau oder braun. Es können sich Geschwüre an den Knöcheln bilden. Auch die Haut kann sich entzünden, es entstehen offene, schlecht heilende Wunden. Die gefährlichste Folge einer Thrombose ist eine Lungenembolie, die sich durch Symptome wie Brustschmerzen und Atemnot ankündigt. Bei einer Lungenembolie löst sich ein Blutgerinnsel von der Gefäßwand und wird über das Blut in die Lunge transportiert. Dies führt zu einer Überlastung des Herzens - und im schlimmsten Fall zum Herzstillstand. Bei Verdacht auf eine Lungenembolie sollte sofort der Notarzt verständigt werden.

Quelle: lac

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