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Peinliche Krankheiten: Fußpilz und Impotenz sind tabu

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Peinliche Beschwerden  

Über diese Krankheiten spricht man nicht

12.04.2011, 10:32 Uhr | cme

Peinliche Krankheiten: Fußpilz und Impotenz sind tabu. Tabukrankheit (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die Blase schmerzt nicht nur bei einer Entzündung. (Quelle: imago)

Ob Scheideninfektion, Fußpilz oder Inkontinenz: Es gibt Krankheiten, über die man ungern spricht - haftet ihnen doch etwas Unsauberes oder Unanständiges an. Auch Impotenz oder Depressionen verschweigen viele - mit fatalen Folgen. Denn viele Leiden, die im Frühstadium gut behandelt werden können, benötigen bei später Diagnose langwierige Therapien. Schlimmer noch: Bei Infektionen steckt man möglicherweise den Partner an, bei Depressionen leidet das Umfeld mit. Lesen Sie hier Fakten zu sieben verbreiteten Tabukrankheiten - und warum Verdrängen die meisten Leiden nur schlimmer macht.

Geschlechtskrankheiten können gefährliche Folgen haben

Sexualität ist seit jeher mit vielen Tabus belegt. Für sexuell übertragbare Krankheiten gilt das umso mehr. Bevor man die Ursachen der Infektionen kannte, wurden sie als gerechte göttliche Strafe für Sünder angesehen. Heute kennt man die Erreger und Sexualität ist in den Medien allgegenwärtig - dennoch spricht keiner gerne über Tripper, Syphilis oder Feigwarzen. Das ist zwar verständlich, doch mit dem Gang zum Arzt sollte keiner zögern. Denn wird eine Infektion zu spät erkannt, kann sie ernste Folgen haben. Diese reichen von Entzündungen der Harnröhre über Unfruchtbarkeit bis hin zu Lähmungen - im Fall von Syphilis. Auch vor dem Partner sollten Sie eine Infektion nicht verschweigen - schließlich besteht die Möglichkeit, dass er sich ansteckt.

Vaginalpilz ist gut zu behandeln

Ebenfalls unangenehm, aber weniger gefährlich ist der Vaginal- oder Scheidenpilz. Er zählt nicht zu den Geschlechtskrankheiten, da er nicht nur durch Geschlechtsverkehr, sondern auch durch eine geschwächte Immunabwehr oder die Einnahme von Medikamenten wie Antibiotika ausgelöst werden kann. Typische Symptome sind ein Jucken oder Brennen im Intimbereich sowie ein weißlich-krümeliger Ausfluss. Eine rechtzeitige Behandlung liegt im eigenen Interesse, denn das Jucken und Brennen kann äußerst unangenehm sein. In der Regel reicht eine dreitägige Kombitherapie mit Salbe und Zäpfchen, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind. Männer können den Pilz zwar übertragen, leiden aber selten unter Symptomen. Es kann zum so genannten Pingpong-Effekt kommen, bei dem der Mann die Frau immer wieder ansteckt. Bei chronischen und wiederkehrenden Infektionen wird der Partner daher mit behandelt. Halten die Symptome trotz Kombitherapie an, sollten Sie zum Arzt gehen.

Hämorriden: Früher Gang zum Arzt erspart aufwändige Behandlung

Neben den Geschlechtskrankheiten werden vor allem Hämorriden gerne verschwiegen. Viele scheuen den Gang zum Arzt und kaufen sich lieber eine Salbe in der Apotheke. Doch die Cremes lindern nur den Juckreiz und beseitigen nicht die Ursache. Bei Hämorriden handelt es sich um Gefäßpolster am After, die sich bei hartem Stuhlgang oder bei Durchfall vergrößern können und sich dann entzünden und jucken. Werden sie früh erkannt, können sie sich bei Normalisierung des Stuhlgangs wieder zurückbilden. Auch eine Verödung beim Arzt ist relativ unkompliziert. Wartet man zu lange und die Hämorriden haben sich schon stark vergrößert, müssen sie operativ entfernt werden.

Depressionen - noch immer ein Tabu

Nicht nur körperliche Leiden werden häufig verschwiegen. Auch viele psychische Krankheiten sind in unserer Gesellschaft tabu. So haftet den weit verbreiteten Depressionen etwas von Versagen an - in der heutigen Leistungsgesellschaft schämen sich viele dafür. Vor allem Männer verdrängen gerne typische Symptome wie Antriebslosigkeit, Ängste und innere Leere und gehen nicht oder zu spät zum Arzt. Das kann dramatisch sein, denn bei einer Depression handelt es sich nicht um eine kurzfristige Verstimmung, sondern um eine schwere seelische Krankheit, die sogar im Selbstmord enden kann. Je früher das Leiden behandelt wird, umso besser sind die Heilungschancen. Den meisten Betroffenen hilft eine Kombination aus Medikamenten und Gesprächs- oder Verhaltenstherapie.

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