30.10.2012, 16:19 Uhr | vdb/jlu
Blähungen: Ein Blähbauch ist unangenehm. (Foto: Archiv)
Viele kennen das Problem: Nach dem schnellen Mittagessen in der Kantine zwickt der Bauch und wölbt sich kugelförmig. Es entsteht der so genannte Blähbauch. Besonders unangenehm ist das im Büro, wo man stillsitzen muss und der Körper keine Laute von sich geben darf. Mit diesen sieben Tipps lässt sich der unangenehme Blähbauch vermeiden.
Wer zu schnell isst, riskiert, einen Gasbauch zu bekommen. Der Grund: Schnellesser schlucken mehr Luft, was ein Aufblähen des Magens zur Folge hat. Hinzu kommt, dass man bei der hastigen Nahrungsaufnahme oft nicht genug kaut. Gelangen aber unzureichend gekaute Speisen in den Darm, werden sie dort von Darmbakterien statt vom Speichel zersetzt. Dabei können sich schwefelhaltige Gase bilden. Wichtig ist es auch, viel zu trinken. Mindestens zwei Liter pro Tag, am besten Wasser ohne Kohlensäure oder Tee. Zu wenig Bewegung ist ebenfalls schlecht für die Verdauung: Sie wird träge, der Weitertransport der Nahrung verlangsamt sich und die Gefahr für einen Gasbauch steigt.
Ein Blähbauch ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Häufig steckt der Genuss blähender Speisen und Getränke, wie Cola, Kaffee, Alkohol, Knoblauch oder Kohl, dahinter. Solche Nahrungsmittel enthalten bestimmte Stoffe, die die Gasproduktion im Darm anregen und den Bauch deshalb dick werden lassen. Auch fettige Speisen wie Braten oder Pommes begünstigen den Blähbauch.
Die positive Nachricht: Blähungen kann man vorbeugen. Hauptsächlich leicht verdauliche Lebensmittel zu essen, ist eine Möglichkeit. Ballaststoffreiche Speisen sollte man also ebenso meiden wie scharfes Essen. Auch zu viel rohes Gemüse kann peinliche Nebenwirkungen haben. Besser ist es Gemüse zu dünsten oder zu blanchieren, das verträgt der Magen besser. Außerdem kann es helfen, vor dem Essen ein Glas stilles Wasser zu trinken. Gerichte mit blähenden Lebensmitteln kann man mit Anis oder Kümmel würzen, dies vermindert das Blähungsrisiko.
In den meisten Fällen ist der Blähbauch ungefährlich. Allerdings können auch eine Reihe anderer Darmerkrankungen dahinter stecken. Wer trotz des Verzichts auf blähende Lebensmittel häufig unter einem aufgeblähten Bauch leidet, sollte einen Arzt aufsuchen. Weitere Warnzeichen sind Übelkeit und Erbrechen. Dann könnte sich hinter den Magenproblemen eine ernste Krankheit verbergen, zum Beispiel ein Reizmagen, Zöliakie, oder Leber- oder Herzerkrankungen.
Quelle: vdb/jlu
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