04.07.2011, 14:35 Uhr | jlu/t-online
Die Schilddrüse sitzt unterhalb des Kehlkopfes. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Jeder weiß, dass es sie gibt. Trotzdem gehört die Schilddrüse zu den Organen, über die man nur wenig weiß. Dabei erfüllt das kleine Organ wichtige Aufgaben - doch welche sind das? Funktioniert die Schilddrüse nicht richtig, kann dies schlimme Folgen haben - zum Beispiel für das Herz. Machen Sie den Test: Was wissen Sie über die Schilddrüse?
Die Schilddrüse sitzt am Hals unterhalb des Kehlkopfes und hat die Form eines Schmetterlings. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, verschiedene Hormone zu bilden - insbesondere das Trijodthyronin (T3) und das Thyroxin (T4). Die beiden jodhaltigen Hormone regulieren beispielsweise den Fettstoffwechsel, die Schweißproduktion und die Darmtätigkeit. Außerdem wirken sie auf das Herz-Kreislauf-System: Die Hormone können die Blutgefäße erweitern, den Herzschlag beschleunigen und den Blutdruck erhöhen. Zur Produktion der beiden Hormone benötigt der Körper Jod. Da er kein Jod bilden kann, muss man das Spurenelement über das Essen aufnehmen.
Produziert die Schilddrüse zu viele oder zu wenige Hormone, kommt es zu Funktionsstörungen. In Deutschland leidet etwa jeder dritte Erwachsene an einer Überfunktion oder Unterfunktion der Schilddrüse. Bei Jüngeren ist die Unterfunktion weit verbreitet. Dabei funktioniert der Stoffwechsel nur langsam. Blässe, ein gesteigertes Kälteempfinden, Gewichtszunahme und niedriger Blutdruck sind Symptome, die auf eine Erkrankung hindeuten können. Eine Überfunktion zeigt sich dadurch, dass die Betroffenen abnehmen, obwohl sie genug essen. Sie schwitzen schneller und bauen Muskeln ab. Weitere Symptome sind Haarausfall, Konzentrationsstörungen und Schlafstörungen. Zu diesen Beschwerden kommt es, weil die Schilddrüse zu viele Hormone produziert und dadurch den Stoffwechsel beschleunigt.
Das Tückische ist, dass die Symptome am Anfang recht unspezifisch sind. Eine Schilddrüsenfehlfunktion bleibt deshalb oft lange unerkannt. Dabei kann das schlimme Folgen für die Gesundheit haben: Eine unbehandelte Überfunktion kann zu Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern und Herzschwäche führen. Denn die zu viel produzierten Hormone überschwemmen den Körper regelrecht und das Herz läuft auf Hochtouren. Auch eine nicht erkannte Schilddrüsenunterfunktion gefährdet das Herz. Denn durch den Hormonmangel verlangsamt sich der Stoffwechsel, deshalb wird auch Fett langsamer verbrannt. Mögliche Folge: Die Cholesterinwerte steigen und damit auch das Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkt.
04.07.2011, 14:35 Uhr | jlu/t-online
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