Tattoo
Tattoo: Diese Nebenwirkungen drohen02.08.2011, 14:54 Uhr | akl
Beim Tätowieren können unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. (Foto: dpa)
Rund zehn Prozent der Deutschen sind tätowiert. Doch das Stechen von Tattoos sowie deren Entfernung kann unangenehme Nebenwirkungen haben. Dazu zählen Entzündungen der Haut, Narbenbildungen und allergische Reaktionen. Auch mögliche Langzeitwirkungen der Tätowiermittel seien noch nicht bekannt, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).
Die Farben, die unter die Haut gespritzt werden, enthalten oft gesundheitsschädliche, zum Teil sogar krebserregende Stoffe. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) durchführte. In jeder dritten Tätowierfarbe fanden sich unerlaubte Substanzen. Zudem entdeckten die Chemiker auch technische Farben, wie sie in Autolacken eingesetzt werden. Derzeit diskutieren Experten über die Spaltung von Farbmitteln unter der Haut sowie über den Transport der Farben in andere Organe. Bei tätowierten Personen wurden bereits Farbpigmente in den Lymphknoten nachgewiesen, so das BfR.
Doch auch wer Tattoos wieder loswerden will, muss mit Nebenwirkungen rechnen. Mit flüssigem Tattoo-Entferner sollen Tattoos wieder von der Haut verschwinden. Dazu wird meist 40-prozentige L(+)-Milchsäure unter die Haut gespritzt. Sie ist als haut- und schleimhautreizend bekannt: Schon ab einer Konzentration von 20 Prozent kann es zu Reaktionen kommen. Dem BfR sind Fälle bekannt, in denen es nach der Anwendung flüssiger Tattoo-Entferner zu schweren Entzündungen der Haut mit Narbenbildung gekommen ist. Entzündungen können aber auch entstehen, wenn das Tattoo nicht unter sterilen Bedingungen gestochen oder entfernt wurde.
Alternativ zu flüssigen Tattoo-Entfernern wird Lasertechnik eingesetzt. Hierbei werden Laserstrahlen auf das Tattoo gerichtet, die in ihrer Wellenlänge den jeweiligen Farbpigmenten angepasst sind und diese spalten. Allerdings ist ungeklärt, welche chemischen Verbindungen bei dieser Behandlung entstehen und welche Wirkungen von diesen Verbindungen ausgehen können.
„Angesichts der gesundheitlichen Risiken sollten Verbraucher sich gut überlegen, ob sie sich ein Tattoo stechen lassen“, sagt Professor Andreas Hensel, Präsident des BfR.Entscheidet man sich für ein Tattoo oder denkt über dessen Entfernung nach, sollten die eingesetzten Mittel und mögliche Alternativen erfragt werden. Wichtig ist zudem, dass die Behandlung von fachkundigem Personal und unter Beachtung der Hygienestandards durchgeführt wird. Nur so kann verhindert werden, dass Keime unter die Haut gelangen. Auch sollte man sich genau über mögliche Nebenwirkungen informieren.
02.08.2011, 14:54 Uhr | akl
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