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Was tun gegen die Mallorca-Akne?

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Die fiese Seite des Sommers  

Ist es schon die Mallorca-Akne?

10.08.2015, 16:52 Uhr | Nina Bürger

Was tun gegen die Mallorca-Akne?. Sonnenbrand und kleine Pusteln auf der Haut - das sind die Schattenseiten des Sommers. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sonnenbrand und kleine Pusteln auf der Haut - das sind die Schattenseiten des Sommers. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer sich vom Bad in der Sonne eine schöne Bräune erhofft, wird manchmal bitter enttäuscht: Da zeigen sich Hitzepickel, Mallorca-Akne oder eine Sonnenallergie auf der Haut. Besonders Dekolleté, Schultern und Rücken sind betroffen. Auslöser ist nicht die Sonne allein. Oft sind es Schweiß und Sonnencreme, die der Haut zu schaffen machen. Wir erklären, wie man am besten vorbeugt und was man tun kann, wenn die kleinen Knötchen bereits da sind.

Hitzepickel entstehen nicht durch direkte Sonneneinstrahlung, sondern durch eine Verstopfung der Schweißdrüsen, die meist durch einen Hitzestau verursacht wird. Besonders häufig entstehen die kleinen Bläschen, wenn die Umgebungstemperatur und die Luftfeuchtigkeit hoch ist.

Verstopfte Schweißdrüsen an Hitzepickeln schuld

Dann quillt die obere Hautschicht durch das viele Schwitzen auf und verengt die Schweißdrüsen. Das im Schweiß enthaltende Salz führt zusätzlich dazu, dass der Schweiß nicht mehr richtig abfließen kann, die Poren verstopfen. Kommen dann noch Bakterien ins Spiel, entsteht häufig eine Entzündung.

Hitzepickelchen jucken

Abhängig davon wie ausgeprägt die Verstopfung der Schweißdrüsen ist, unterscheiden Hautärzte verschiedene Hitzepickel-Arten. Verstopfen die Poren der Oberhaut, spricht man von der Miliaria rubra. Dann zeigen sich rote, juckende Pickelchen auf der Haut. Liegt der Verschluss in der Hornschicht, bilden sich helle, leicht platzende Bläschen mit klarem Inhalt. Diese bezeichnen Experten als Miliaria cristallina. Hat der Inhalt der Bläschen einen milchigen Inhalt, werden sie Miliaria alba genannt.

Hitzepickel können stecknadelkopfgroß werden, treten großflächig auf und liegen meist dicht beieinander. Zu finden sind sie in der Regel unter den Achseln, zwischen den Schultern, am Rücken oder am Dekolleté.

Hitzepickeln vorbeugen

Um die Entstehung der Hitzepickel zu verhindern, ist es wichtig, die Ursache des Hitzestaus zu beseitigen. Dünne und atmungsaktive Kleidung, beispielsweise aus Leinen oder Baumwolle, lässt den Schweiß besser verdunsten und beugt vor. Von Synthetik-Materialien sollte man besser die Finger lassen. Auch sollte die Haut möglichst trocken gehalten werden. Puder oder eine Zinkschüttelmixtur aus der Apotheke können die Symptome lindern.

Hitzepickel brauchen in der Regel nicht mit Medikamenten behandelt zu werden. Tritt allerdings starker Juckreiz auf, können sogenannte Antihistaminika die Beschwerden lindern. Diese kommen unter anderem auch gegen Heuschnupfensymptome zum Einsatz. Ein gutes Hausmittel gegen den Juckreiz sind kalte Umschläge.

Hitzepickel nicht aufkratzen

Aufkratzen sollte man Hitzepickel aber nicht. Sonst kann es passieren, dass sich die kleinen Wunden entzünden. Bilden sich die Bläschen nicht zurück, sollte sich das ein Arzt ansehen. Dieser kann bei Bedarf auch entzündungshemmende und kühlende Salben verschreiben.

Woher die Mallorca-Akne kommt

Ein anderes Sommer-Phänomen ist die sogenannte Mallorca-Akne, auch Acne aestivalis genannt. Sie entsteht durch unvorbereitete, lange Sonnenstrahlung. Dabei reagieren die durch das UV-Licht gebildeten Radikale mit den fettigen Inhaltsstoffen der Sonnencreme sowie dem eigenen Talg. Bei den Betroffenen bilden sich kleine Knötchen im Bereich der Haarfollikelöffnung. Sie können leicht gerötet sein und finden sich besonders häufig an den Schultern, der Brust und am oberen Rücken.

Meist verschwinden die akneähnlichen Pickel, wenn man die betroffene Haut vor der Sonne verbirgt. Doch manche leiden sogar mehrere Wochen unter der Hautveränderung. Wer weiß, dass seine Haut empfindlich reagiert, sollte auf ausgiebiges Sonnenbaden verzichten. Vorsicht geboten ist übrigens auch bei Sonneneinstrahlung hinter Glas, denn auch Fensterscheiben lassen UV-Licht durch.  

Mallorca-Akne: Besser Gele statt Cremes

Außerdem sollte ein Sonnenschutz verwendet werden, der möglichst frei von Duft-, Konservierungs- und anderen kritischen Stoffen ist. Anstelle von fettigen Cremes sind leichte Sonnengele empfehlenswert. Am besten lässt man sich von seinem Arzt beraten. Denn tritt die Hautreaktion immer wieder auf, können unschöne Narben zurückbleiben.

Allergische Reaktion auf Sonne

Die gewöhnliche Sonnenallergie äußert sich durch Quaddeln, juckende Flecken oder Bläschen an Ausschnitt, Armen, Beinen, Nacken oder Schultern. Sie trifft besonders Frauen mit einem sehr hellen Hauttyp. Die Allergie wird in diesem Fall durch die Sonneneinstrahlung selbst ausgelöst, die zu einer verstärkten Immunreaktion führt.

Bei einer Sonnenallergie ist die Anwendung von Sonnencreme besonders wichtig. Auch Sonnenschutzmittel mit zusätzlichen Antioxidantien können helfen. Wer stark unter einer Sonnenallergie leidet, kann eine Lichttherapie beim Arzt machen. Ist die Allergie akut, kann die Einnahme von Antihistamika helfen. Die Medikamente unterbinden die allergische Reaktion und lassen die Quaddeln verschwinden.

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