Krebs vorbeugen
Diesen Krebsarten können Sie vorbeugen01.09.2011, 14:19 Uhr
Bewegung senkt das Risiko für Darm- und Brustkrebs. (Quelle: imago)
Viele Krebsfälle wären vermeidbar: Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass mindestens ein Drittel der Krebserkrankungen in den westlichen Ländern durch ungesunde Ernährung, Rauchen oder Bewegungsmangel entsteht. Doch nicht alle Krebsarten lassen sich durch den Lebensstil beeinflussen. Dr. Birgit Hiller vom Krebsinformationsdienst am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg erklärt, welchen Tumorarten Sie vorbeugen können.
"Die fünf häufigsten Krebsarten in Deutschland sind Lungenkrebs, Darmkrebs, Brustkrebs, Prostatakrebs und Hautkrebs", sagt Birgit Hiller. Bei vier davon - Lungen-, Darm-, Brust- und Hautkrebs - spiele der Lebensstil eine große Rolle. Beispielsweise lässt sich das Risiko für Lungentumore deutlich senken, indem man nicht raucht. Hautkrebs lässt sich in vielen Fällen durch guten Sonnenschutz vermeiden. Was viele nicht wissen: Auch das Risiko, an Darm- oder Brustkrebs zu erkranken, lässt sich senken. "Darmkrebs sowie Brustkrebs nach den Wechseljahren stehen im Zusammenhang mit Übergewicht und Bewegungsmangel", sagt Hiller.
Auch vielen selteneren Krebsarten kann man vorbeugen. "Das Risiko, an Blasenkrebs zu erkranken, ist für Raucher deutlich erhöht", sagt Hiller. Der Verzicht auf Alkohol senkt das Risiko für mehrere Krebsarten, nämlich für Tumore in Mund, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre und Darm. Biologin Hiller betont allerdings, dass es auch bei diesen lebensstilabhängigen Krebserkrankungen Patienten gibt, bei denen kein erkennbarer Risikofaktor vorliegt - so gibt es beispielsweise Nichtraucher, die an Lungenkrebs erkranken.
Es gibt allerdings auch eine Reihe von Krebsarten, bei denen der Lebensstil offenbar keine Rolle spielt. Sowohl bei Leukämie als auch bei Lymph- und Hirntumoren ist völlig ungeklärt, wie die Krankheit entsteht. Auch für Prostatakrebs, die häufigste Krebserkrankung bei Männern, sei kein Zusammenhang zwischen Lebensstil und Tumorentwicklung erkennbar.
Insgesamt lohnt es sich, einen gesunden Lebensstil zu pflegen, um sein persönliches Erkrankungsrisiko zu senken. Die Weltkrebsorganisation UICC hat zehn Tipps veröffentlicht, mit denen jeder sein Krebsrisiko senken kann. Laut Birgit Hiller schätzen viele Menschen die Risikofaktoren falsch ein. So werde die Rolle von Umweltfaktoren sowie von Stress in der Krebsentstehung überschätzt. Die Möglichkeiten, mit einem gesunden Lebensstil vorzubeugen, werden hingegen oft nicht erkannt.
01.09.2011, 14:19 Uhr
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