Risikofaktoren
Diese Dinge machen den Darm krank21.03.2013, 16:05 Uhr | jlu
Ernährung und Bewegung haben einen großen Einfluss auf unseren Darm (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Blähungen, Verstopfung, Durchfall oder Bauchschmerzen - Darmprobleme nehmen mit dem Alter zu. Das zeigt eine Umfrage der Zeitschrift "Senioren Ratgeber". Was viele nicht wissen: Hinter den Beschwerden stecken oft Faktoren, von denen man dies nicht vermutet. Wer sie kennt, kann Beschwerden vorbeugen - was dem Darm schaden kann.
Die GfK Marktforschung Nürnberg befragte im Auftrag der Zeitschrift 2.073 Personen ab 14 Jahren. Laut der Umfrage leiden bei den über 60-Jährigen nahezu vier von zehn (37,1 Prozent) Befragten zumindest gelegentlich unter Sodbrennen. Dagegen kennt ein Großteil (82,4 Prozent) der 14- bis 29-Jährigen das von Brennen begleitete saure Aufstoßen kaum oder gar nicht. Ähnlich verhält es sich mit Blähungen. Diese plagen fast drei Viertel (73,2 Prozent) der unter Dreißigjährigen selten oder nie, in der Altersgruppe 60 plus dagegen schon fast die Hälfte der Befragten (44,4 Prozent) zumindest gelegentlich.
Die Ursachen für die Verdauungsprobleme sind vielfältig. Ist die genetische Veranlagung oder eine anderen Erkrankungen die Ursache für Darmerkrankungen, kann man nicht vorbeugen. Daneben gibt es zahlreiche Risikofaktoren, die man vermeiden kann - einer davon ist Schlafmangel. Bei Menschen, die durchschnittlich weniger als sechs Stunden pro Nacht schlafen, finden sich mehr Dickdarmpolypen als bei jenen, die sieben oder mehr Stunden schlafen. Dies berichtet der Berufsverband Deutscher Internisten unter Berufung auf eine aktuelle Studie. Dickdarmpolypen sind gutartige Wucherungen, die sich zu bösartigen Tumoren entwickeln können.
Eine weitere Gefahr für Darmkrebs ist Übergewicht. Wer zu viele Kilos auf die Waage bringt, erhöht zudem die Wahrscheinlichkeit, Gallensteine zu bekommen. Der Grund: Ein Großteil der Steine besteht aus Cholesterin-Ablagerungen. Diese entstehen durch eine ungesunde Lebensweise, zu der eine fettreiche Ernährung und Bewegungsmangel gehören. Wer viel sitzt und sich wenig bewegt, kann zudem Verstopfung bekommen.
Harmloser, aber trotzdem schädlich für den Darm, ist zu schnelles Essen. Wer Speisen nicht richtig kaut sondern herunter schlingt, riskiert, einen Blähbauch zu bekommen. Denn Schnellesser schlucken mehr Luft, was ein Aufblähen des Magens zur Folge hat. Wenn die Luft nach und nach entweicht, kommt es zu Blähungen. Die peinlichen Geräusche können außerdem von kohlensäurehaltigen Getränken oder blähenden Lebensmitteln wie Zwiebeln oder Bohnen hervorgerufen werden.
Grundsätzlich gilt: Verlassen Sie sich bei Magen-Darm-Beschwerden nicht auf Ihre eigene Diagnose. Treten zusätzlich zum Beispiel starke Bauchschmerzen auf, sollte man schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen. Die gilt auch, wenn man wiederholt erbrechen muss, kalter Schweiß ausbricht oder es zu Fieber und Herzrasen kommt. Derartige Leiden können auf eine ernste Krankheit hindeuten, etwa Darmkrebs, das Reizmagen-Syndrom, eine Bauchspeicheldrüsenentzündung oder Gallensteine.
21.03.2013, 16:05 Uhr | jlu
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