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Matthias Sammer: So gefährlich ist der "Mini-Schlaganfall"

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Transitorische Ischämische Attacke  

Das steckt hinter Durchblutungsstörungen im Gehirn

25.04.2016, 15:22 Uhr | cme

Matthias Sammer: So gefährlich ist der "Mini-Schlaganfall". Sorge um Matthias Sammer: Der 48-Jährige erlitt eine Durchblutungsstörung im Gehirn.  (Quelle: imago)

Sorge um Matthias Sammer: Der 48-Jährige erlitt eine Durchblutungsstörung im Gehirn. (Quelle: imago)

Eine "winzige Durchblutungsstörung im Gehirn" hat Matthias Sammer vom FC Bayern zu einer Pause gezwungen. Klubarzt Prof. Roland Schmidt versicherte, der Defekt werde "komplett und folgenlos" ausheilen. Doch harmlos sind Durchblutungsstörungen im Gehirn nicht.

Eine vorübergehende Durchblutungsstörung im Gehirn wird auch Transitorische Ischämische Attacke (TIA) genannt. Die Symptome ähneln denen eines Schlaganfalls, verschwinden jedoch nach ein bis zwei Stunden wieder.

Eine TIA ist ein ernstes Warnsignal

Erkrankt 
Durchblutungsstörung: Sorge um Matthias Sammer

Bayerns Sportvorstand muss aus gesundheitlichen Grünen kürzer treten. Video

Als Beschwerden können Kribbeln in den Armen, Seh- und Sprachstörungen sowie Lähmungen auftreten. Eine Transitorische Ischämische Attacke (TIA) - auch Mini-Schlaganfall genannt - ist zwar nicht akut lebensbedrohlich, doch er gilt als ernstes Warnsignal. Jeder zehnte Betroffene, der solche Anzeichen bemerkt, erleidet in den nächsten Tagen einen echten Schlaganfall.

Bei Lähmungen und Sehstörungen immer zum Arzt gehen

Für viele Menschen fühle es sich nicht wie ein Notfall an, da die Symptome nur kurz oder leicht seien, sagte der Chef der britischen Stroke Association gegenüber BBC Online. Doch: "Am Mini-Schlaganfall ist abolut nichts klein. Er ist ein medizinischer Notfall."

Wer also Symptome wie Kribbeln, Lähmungen oder Seh- und Sprachstörungen bemerkt, sollte immer zum Arzt gehen, auch wenn die Beschwerden wieder verschwinden. Zudem lohnt es sich immer, mit einer gesunden Lebensweise das Risiko für weitere Schlaganfälle zu senken.

Matthias Sammer: "Keine Einschränkungen für mich"

Matthias Sammer geht es nach eigenen Angaben wieder gut. "Es gibt keine Einschränkungen für mich und die Ärzte haben versichert, dass ich vollständig auskuriert und wieder hergestellt werde", versicherte er in einer Pressemitteilung. "Ich werde mir aber die nötige Zeit zum Regenerieren geben, um für die Mannschaft und den FC Bayern danach wieder mit voller Kraft zur Verfügung zu stehen."

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