21.02.2012, 15:52 Uhr | mm
Ein Oberschenkelhalsbruch schränkt die Bewegungsfähigkeit stark ein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Der Oberschenkelhalsbruch, auch Schenkelhalsfraktur genannt, gehört zu den typischen Altersverletzungen. Er kann bereits durch kleine Stürze entstehen. Die Spätfolgen haben auf das Leben der Patienten oft drastische Auswirkungen. Wir erklären, warum der Oberschenkelhals so häufig bricht.
Im Alter kann es jeden treffen. Der Oberschenkelhalsbruch wird nämlich vor allem durch den altersbedingten Knochenschwund begünstigt. Bei Osteoporose reicht dann bereits ein einfacher Sturz zuhause und der Oberschenkelknochen bricht am Übergang zwischen Hüftkopf und Schaft. Bei jüngeren Patienten wird der Bruch erst durch einen schwereren Unfall, zum Beispiel im Verkehr, ausgelöst und entsteht daher recht selten.
Nach dem Sturz macht sich der Bruch beispielsweise durch Blutergüsse und Schwellungen über dem Hüftgelenk bemerkbar. Dazu kommen starke Schmerzen in der Hüfte und Leiste, die die Bewegungsfähigkeit stark einschränken. Das betroffene Bein wirkt verkürzt, kann nicht mehr gestreckt oder angehoben werden und die Last des Körpers nicht mehr tragen. Ein Arzt erkennt diese äußeren Anzeichen meist und bestätigt den Befund durch ein Röntgenbild.
Selten lässt sich der Bruch ohne einen operativen Eingriff wieder einrenken. Meist wird der Einsatz von Schrauben nötig, die den Knochen zusammenhalten, oder ein Gelenkersatz. Für die Wahl der Methode ist entscheidend, ob die Durchblutung des Patienten noch ausreichend für den Heilungsprozess ist. Bei Menschen ab 65 Jahren hat die individuelle Regenerationsfähigkeit meist so stark abgenommen, dass der Gelenkersatz den erfolgreicheren Weg bietet.
Sowohl körperlich als auch seelisch kann ein Oberschenkelhalsbruch für Senioren gravierende Folgen haben. Dazu zählen zum Beispiel chronische Schmerzen, Arthrose im Hüftgelenk, Bewegungseinschränkung und verminderte Belastbarkeit. Eine Fehlstellung und ein hinkendes Gangbild machen die Verletzung auch für Außenstehende sichtbar. Durch den folgenreichen Sturz kann es außerdem zu einem Trauma und der Angst vor einem weiteren Unfall kommen. Manche älteren Patienten neigen daher dazu, sich nach der Operation noch weniger zu bewegen, um eine Wiederholung zu vermeiden.
Nach der Operation der Schenkelhalsfraktur sind Bewegungsübungen jedoch entscheidend. Sowohl Muskelaufbau als auch Koordinationstraining helfen den Patienten bei der Regeneration. Dazu können diese an Sportgruppen mit dem Schwerpunkt Sturzprophylaxe teilnehmen und müssen sich oft einer Osteoporosetherapie unterziehen. Auch zur Vorbeugung sind vor allem Bewegung, die ausreichende Versorgung mit Kalzium und ein Sturzpräventionstraining sinnvolle Maßnahmen.
21.02.2012, 15:52 Uhr | mm
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