06.03.2012, 15:09 Uhr | akh
Mit Legionellen kann die Dusche zum unangenehmen Erlebnis werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Warmwasserleitungen sind die perfekte Brutstätte für Legionellen. Trotzdem ist vielen nicht bewusst, dass die gefährlichen Bakterien auch im Duschkopf lauern können. Besonders Duschen in Hotels sind gefährdet, da diese Sanitäranlagen nicht so häufig genutzt werden wie die Dusche daheim. Wir erklären, wie Sie Legionellen in der Dusche vorbeugen können.
Am häufigsten entwickeln sich Legionellen bei Wassertemperaturen von 20 bis 40 Grad Celsius. Deshalb besiedeln sie gerne künstliche Wassersysteme, die nicht regelmäßig gewartet werden. Dort ernähren sie sich von Kalk, Sediment und Biofilmen. Die Ablagerungen entstehen häufig in Rohren, Dichtungen und Duschköpfen. Werden die Dusche oder der Wasserhahn in Betrieb genommen, werden die Bakterien von den Ablagerungen ausgeschwemmt und gelangen so ins Wasser. Besonders gefährdet sind Leitungen, die längere Zeit nicht genutzt wurden. Professor Werner Mathys vom Universitätsklinikum Münster erklärt: "Wenn Wasser in der Leitung steht, verdirbt es." Daher sollte man vor der Nutzung der Duschanlage das Wasser für ein paar Minuten laufen lassen. Achten Sie jedoch darauf, vorher das Fenster zu öffnen und den Raum während dem Spülgang zu schließen. Der Grund: Über die Wasserdämpfe gelangen die Legionellen in die Luft und können so vom menschlichen Organismus aufgenommen werden.
Laut Mathys ist es zudem sinnvoll, im eigenen Haushalt den Warmwasserregler vor der Reinigung heiß zu stellen. "Das widerspricht zwar vielen Empfehlungen zum Energiesparen, aber es ist hygienischer", weiß der Experte. Da Keime ab einer Temperatur von 55 Grad Celsius sterben, empfiehlt es sich, den Warmwasserboiler auf 60 Grad Celsius zu erhitzen. Auch durch das regelmäßige Warten von Duschköpfen lässt sich das Legionellen-Risiko verringern. Außerdem sollte man nicht benötigte Wasserspeicher und -leitungen stilllegen, damit das Wasser nicht in den Rohren steht.
Legionellen sind bakterielle Erreger, die im schlimmsten Fall zur Legionärskrankheit, einer Art Lungenentzündung, führen können. Die Legionärskrankheit verläuft ähnlich wie eine Grippe mit Kopf- und Muskelschmerzen, trockenem Husten und Fieber. Auch wenn die Erkrankung vergleichsweise selten auftritt, verläuft sie gerade bei Älteren und Menschen mit geschwächtem Immunsystem in zehn bis 15 Prozent der Fälle tödlich. Die Bakterien kommen in der Natur in Seen, Flüssen und anderen Wasserreservoirs vor.
06.03.2012, 15:09 Uhr | akh
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