Startseite
Sie sind hier: Home > Lifestyle > Gesundheit >

Hypertonie: Warum man hohen Blutdruck senken sollte

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Interaktive Grafik  

Warum man hohen Blutdruck senken sollte

10.10.2014, 15:02 Uhr | fq/t-online

Hypertonie: Warum man hohen Blutdruck senken sollte. Die interaktive Grafik zeigt, welche fatalen Folgen Bluthochdruck haben kann. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die interaktive Grafik zeigt, welche fatalen Folgen Bluthochdruck haben kann. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Jeder vierte Deutsche leidet an Bluthochdruck (Hypertonie). Er gilt als stille Krankheit, die anfangs keine Beschwerden hervorruft und deshalb oft lange Zeit unentdeckt bleibt. Doch wird Bluthochdruck nicht behandelt, drohen schlimme Folgen, zum Beispiel für Herz, Gehirn und Nieren - und schlimmstenfalls der Tod. Unsere interaktive Grafik zeigt, welche fatalen Auswirkungen zu hoher Blutdruck haben kann.

BluthochdruckStepMap



Ursachen meist unbekannt

Damit unsere Organe und Muskeln permanent mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden, pumpt unser Herz pausenlos Blut durch den ganzen Körper. Bei körperlicher Anstrengung oder Stress wird der Druck in den Gefäßen erhöht, damit mehr Leistung möglich ist. Dies tut nicht weh und verursacht keine Beschwerden. Ist der Druck allerdings dauerhaft erhöht, schadet dies den Gefäßwänden. Vor allem wenn weitere Risikofaktoren vorliegen, können sich die Gefäße verengen, es drohen Schlaganfall oder Herzinfarkt. Die Ursachen für dauerhaft erhöhten Blutdruck sind weitgehend unbekannt. Zwar gilt als sicher, dass sowohl genetische Faktoren als auch der Lebensstil eine Rolle spielen. Doch nur in fünf bis zehn Prozent der Fälle lässt sich eine eindeutige Ursache, zum Beispiel ein Nierenschaden, feststellen.

Blutdruck regemäßig messen

Doch wann ist der Blutdruck wirklich zu hoch? Eine einmalige Messung gibt hier wenig Aufschluss. Erst wenn drei Messungen Werte über 140/90mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) ergeben, liegt ein behandlungsbedürftiger Bluthochdruck vor. In welchen Fällen der Patient Medikamente nehmen muss, hängt von zahlreichen Faktoren wie beispielsweise der Höhe des Blutdrucks, der Vorerkrankungen und des Allgemeinzustands ab. Im Einzelfall kann das nur der Arzt entscheiden. Doch selbst wer Medikamente nehmen muss, sollte seinen Lebensstil ändern. So lässt sich die Dosis der Medikamente verringern.

Abspecken schont Herz und Gefäße

Empfehlenswert ist beispielsweise eine kaliumreiche und salzarme Ernährung. Kalium kommt besonders in Bananen, Gemüse, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Reis und Getreideprodukten vor. Diese pflanzlichen Nahrungsmittel sind zudem äußerst natriumarm. Bei Mineralwasser sollten Bluthochdruckpatienten darauf achten, dass diese weniger als 100 Milligramm Natrium pro Liter enthalten. Empfehlenswert ist auch eine ballaststoffreiche Ernährung mit Vollkornprodukten, Kartoffeln, Gemüse und Obst sowie Ausdauersport. Vor allem übergewichtige Patienten können durch eine Änderung ihrer Ernährung viel bewirken. Grundsätzlich gilt: Jedes Kilo, das Sie abnehmen, um Ihr Normalgewicht zu erreichen, hilft den Blutdruck zu senken. Auch moderater Ausdauersport wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


Anzeige
shopping-portal