16.08.2012, 12:07 Uhr | stw
Immer mehr Menschen leiden an einer Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie. Auch zu viel und unkontrolliertes Essen kann zu einer Essstörung führen. Ein krankhaftes Essverhalten wird oft als Frauenproblem abetan. Eine neue Studie bestätigt jetzt aber, dass fast so viele Männer wie Frauen an einer Esssucht leiden. Doch ab wann gilt man als Fresssüchtig?
Esssucht auch unter dem Begriff "Binge-Eater" bekannt, ist eine ernstzunehmende Krankheit, bei der die Betroffenen unter starken Heißhungerattacken leiden. Dieses Syndrom betrifft etwa zwei Prozent der Bevölkerung. Sie stopfen bei einem solchen Essattacke unzählige Mengen an Nahrungsmittel in sich hinein und nehmen innerhalb von kürzester Zeit tausende von Kalorien zu sich. Oft passiert das mindestens zwei mal in der Woche.
Eine Studie des "International Journal of Etaing Disorders" hat nun herausgefunden, dass fast genauso viele Männer von dieser Essstörung betroffen sind wie Frauen. Anders als bei Magersucht und Bulimie. An diesen Krankheiten leiden immer noch viel mehr Frauen. Oft erkennen Männer gar nicht, dass sie an Fresssucht leiden, stehen nicht zu ihren Fressattacken und spielen die Symptome herunter. Das ist mit ein Grund warum diese Krankheit oft nicht so ernst genommen wird und offiziell zu den nicht näher bezeichneten Essstörungen gehört.
Bei einer Fresssucht können die Betroffenen oft nicht mehr mehr kontrollieren, wie viel sie essen oder wann sie mit dem Essen aufhören müssen. Viele Menschen, die unter Fressattacken leiden, sind übergewichtig, aber nicht alle. Treten die Heißhungerattacken und Essanfälle wenigstens zwei Mal pro Woche und über einen längeren Zeitraum auf, liegt eine Erkrankung vor. Ein Ekelgefühl gegenüber sich selbst, starke Schuldgefühle und Niedergeschlagenheit sind weitere Hinweise auf eine Esssucht. Auch zu schnelles Essen bis zu einem unangenehmen Völlegefühl gehören zu den Symptomen. Viele Menschen ziehen sich zurück, schämen sich und führen ihre Hungerattacken im Geheimen fort. Anders als bei Bulimie wird aber nicht versucht das zuvor Gegessene wieder auszubrechen.
Menschen, die an einer Esssucht leiden, leben oft isoliert und haben mit Stress und psychischen Problemen zu kämpfen. Einige leiden auch unter Depressionen. Jedoch ist nicht ganz klar, ob eine Depression als Ursache der Krankheit oder als Folge zu sehen ist. Eine große Herausforderung ist es, die Betroffenen davon zu überzeugen, dass sie krank sind. Nur dann kann gegen die Esssucht angekämpft werden.
16.08.2012, 12:07 Uhr | stw
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