Impotenz
Potenzstörung kann auf krankes Herz deuten28.08.2012, 16:20 Uhr | t-online/ema
Impotenz ist der Albtraum vieler Männer. (Quelle: imago)
Jeder fünfte Mann hat manchmal Potenzprobleme. Doch nicht immer sind psychische Faktoren die Ursache für die sogenannte erektile Dysfunktion. Oft liegen körperliche Ursachen zugrunde. So kann Impotenz auch durch Durchblutungsstörungen verursacht werden und somit ein Warnzeichen für Herzerkrankungen sein. Was sonst noch die Manneskraft gefährdet: Die zehn größten Potenzkiller - klicken Sie sich durch.
"Erektionsstörungen können definitiv ein Hinweis auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung sein. Betroffene sollten sich unmittelbar ärztlichen Rat einholen", sagt der Bremer Kardiologe Dr. Erhard König. "Die Ursache bei beiden Erkrankungen kann eine Durchblutungsstörung sein. Insofern sind Erektionsstörungen oft ein Vorläufer für Herzinfarkt oder Schlaganfall", erklärt König. Bluthochdruck ist aber nicht die einzige Ursache für Potenzstörungen. Auch Erkrankungen wie Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, oder chronische Nieren- und Lebererkrankungen gefährden die Manneskraft.
Die Zuckerkrankheit Diabetes kann sich zunächst als Erektionsstörung zeigen. Bei Diabetes tritt häufig die sogenannte diabetische Neuropathie auf, eine Schädigung der Nerven in Händen, Füßen oder dem Herzen, die aber zum Beispiel auch den Penis betreffen kann. Das Problem beginnt im Kopf: Bei einem gesunden Mann setzt das Nervensystem Botenstoffe frei, die den Zufluss des Blutes in den Penis vergrößern und gleichzeitig den Abfluss verkleinern. Das Ergebnis: Der Penis füllt sich mit Blut, der Mann hat eine Erektion. Wird dieses sensible Zusammenspiel gestört, gibt es Probleme mit der Potenz.
Hohe Blutfettwerte führen zu Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße und somit zu Verengungen (Arteriosklerose). Davon sind auch die Penisarterien betroffen, die dann die für eine Erektion notwendige Blutzufuhr nicht mehr gewährleisten können. Auch eine kranke Leber kann die Ursache einer gestörten Erektionsfähigkeit sein. Die Leber baut die auch beim Mann vorkommenden weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene) ab. Eine beispielsweise durch Leberzirrhose geschädigte Leber kann dies nicht mehr gewährleisten. Dadurch kann es es zu einem Östrogen-Überschuss kommen, der dazu führen kann, dass die Erektionsfähigkeit nachlässt.
Neben ernsten Krankheiten können auch Medikamente, Stress oder psychische Probleme die Potenz stören. Männer sollten länger anhaltende Erektionsstörungen nicht einfach hinnehmen, sondern zu ihrem Hausarzt oder Urologen gehen, um die Ursachen der Potenzprobleme herauszufinden.
28.08.2012, 16:20 Uhr | t-online/ema
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