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Grippe: starke Welle 2012 erwartet

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Grippe

Experten befürchten starke Grippewelle

10.09.2012, 08:47 Uhr | dpa, dpa

Grippe: starke Welle 2012 erwartet. Grippe 2012/13: Der neue Grippeimpfstoff wird bereits ausgeliefert. (Quelle: imago)

Der neue Grippeimpfstoff für 2012/13 wird bereits ausgeliefert. (Quelle: imago)

Die Grippesaison scheint noch in weiter Ferne. Doch nach Expertenmeinung sollten sich besonders gefährdete Menschen schon bald impfen lassen. Denn eine starke Grippewelle aus Australien, wo derzeit Grippesaison ist, lässt in diesem Winter nichts Gutes erwarten. Der neue Impfstoff wird bereits ausgeliefert. Testen Sie hier: Ist es Grippe oder nur eine Erkältung?

Erste Todesfälle in Australien

"Die Daten der Südhalbkugel deuteten auf eine stärkere Grippewelle im kommenden Winter auch in hiesigen Breiten hin", erklärt Peter Wutzler, Präsident der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung der Viruskrankheiten. "Deshalb rate ich besonders allen älteren Menschen und Personen mit chronischen Erkrankungen, sich unbedingt impfen zu lassen." Die australischen Behörden hätten zu Beginn der Grippesaison auf der Südhalbkugel doppelt so viele Influenza-Fälle registriert wie im Vorjahreszeitraum, sagt Wutzler. Erst jüngst seien drei Kinder unter sechs Jahren an den Folgen einer solchen Infektion gestorben.

Der Impfstoff wird bereits ausgeliefert

Den Angaben zufolge hat das Paul-Ehrlich-Institut, das für die Zulassung von Grippeimpfstoffen zuständig ist, bisher 8,3 Millionen Impfstoffdosen für die Saison 2012/2013 freigegeben. Einige Hersteller hätten schon mit der Auslieferung begonnen.

Optimale Impfzeit: September bis November

Optimal ist laut Wutzler eine Impfung in der Zeit von September bis November. Denn bis das Immunsystem einen wirksamen Schutz aufgebaut hat, vergehen bis zu 14 Tage. Die ersten Grippefälle treten meist im Dezember auf. "Um optimal geschützt zu sein, sollte man jetzt mit seinem Hausarzt einen Termin für die Impfung vereinbaren." Eine Impfung sei vor allem älteren Menschen und chronisch Kranken angeraten. Doch auch bei allen anderen könne eine Grippe zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen.

 
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