Erkältung
Eine verschleppte Erkältung kann schlimme Folgen haben25.09.2012, 12:47 Uhr | jlu/nho
Egal ob Halskratzen, Nasenkribbeln oder Husten - viele gehen mit einem Schnupfen zum Sport oder zur Arbeit. Doch so sorglos mit einer Erkältung umzugehen, kann gefährliche Folgen haben. Wird eine scheinbar banale Infektion nicht richtig auskuriert, können die Erkältungsviren auf andere Organe übergreifen und im schlimmsten Fall eine Herzmuskelentzündung auslösen. Lesen Sie hier, welche Folgen eine verschleppte Erkältung noch haben kann.
Viele denken, wenn nach vier Tagen die Nase nicht mehr läuft und der Hals nicht mehr schmerzt, ist die Erkältung vorbei. Von wegen: Vom Auftreten der ersten Symptome bis zur vollständigen Genesung dauert ein Schnupfen etwa neun Tage. Erst danach darf man sich wieder körperlich anstrengen. Das gilt auch, wenn man sich bereits vorher wieder gesund fühlt. Sport und Stress sind während einer Erkältung ebenso tabu wie Sprints zum Bus oder unnötiges Treppensteigen.
Eine mögliche Folgeerkrankung nach einer Erkältung ist die Herzmuskelentzündung, denn der Herzmuskel gilt als besonders anfällig. Über das Blut kann es bei einem grippalen Infekt zu einer Infektion des Muskels kommen. Da das Immunsystem noch geschwächt ist, können sich die Erreger im Organismus ausbreiten und andere Organe befallen. Ist das Herz betroffen, kann der Muskel nicht mehr richtig arbeiten und der Herzrhythmus gerät außer Takt.
Das Tückische: Eine Herzmuskelentzündung ist anfangs nur schwer zu erkennen, da es keine eindeutigen Symptome gibt. Wer allerdings schon kleine Belastungen wie Treppensteigen, Spazierengehen oder Putzen als sehr anstrengend empfindet, sollte zum Arzt gehen. Viele Patienten sind außerdem müde, fühlen sich krank, nehmen ab und klagen über Brust- oder Gliederschmerzen. Auch ein unregelmäßiger Herzschlag nach einer Erkältung kann auf einen entzündeten Herzmuskel hindeuten. In der Regel zeigen sich die Symptome nach ein bis zwei Wochen. Unbehandelt kann ein geschwächter Herzmuskel tödlich enden.
Erkältungs-Erreger können aber auch die Lunge angreifen: Nach einem Schnupfen funktionieren die Verästelungen der Lunge nicht mehr richtig, Erreger können sich jetzt ungestört in dem Organ ausbreiten. Eine mögliche Folge sind Entzündungen der Lungenbläschen und Bronchien. Bemerkbar macht sich eine Lungenentzündung zum Beispiel mit starken Bauchschmerzen. In diesem Fall ist die Erkrankung allerdings bereits sehr weit fortgeschritten. Im Anfangsstadium treten zudem starker Husten, leichtes Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen auf.
Unbehandelt können Erkältungsviren auch die Nasenschleimhaut befallen, zum Gehirn wandern und dort eine lebensgefährliche Hirnhautentzündung, auch Meningitis genannt, auslösen. Wer etwa eine Woche nach seinem Schnupfen starke Kopfschmerzen und einen steifen Nacken bekommt, sollte deshalb ebenfalls so schnell wie möglich zum Arzt. Wird eine Hirnhautentzündung nicht behandelt, kann sie tödlich verlaufen.
feelGreen.de: Erkältung loswerden – so helfen Ingwer, Globulis und Co.
25.09.2012, 12:47 Uhr | jlu/nho
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