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Was tun bei Arthrose? Acht Sünden für die Gelenke

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Gelenkbeschwerden  

Bewegungsmangel und Übergewicht: Acht Sünden für unsere Gelenke

30.12.2016, 16:26 Uhr | nho

Was tun bei Arthrose? Acht Sünden für die Gelenke. Gelenkbeschwerden kann man vorbeugen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Gelenkbeschwerden kann man vorbeugen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Unsere Gelenke müssen täglich sehr viele Belastungen aushalten. Umso wichtiger ist es, sie so gut es geht zu pflegen. Steife und knirschende Gelenke erhöhen das Risiko für eine Arthrose. Neben dem richtigen Maß an Bewegung, spielen auch weiter Faktoren dabei eine wichtige Rolle. Acht Dinge, die Ihren Gelenken schaden.

Natürliche Stoßdämpfer in den Gelenken

Damit in einem Gelenk nicht Knochen auf Knochen reibt, ist die Gelenkfläche von einer Knorpelschicht umgeben. Ein gesunder Knorpel dient so als Puffer. Ähnlich wie ein Gelkissen federt er jede Bewegung ab. Im Gegensatz zu Knochen oder Haut ist dieser aber kaum regenerationsfähig. Durch den Knorpelverschleiß wird der Gelenkspalt immer schmaler, bis die Knochen irgendwann direkt aneinander reiben. Ist dies der Fall spricht man von einer Arthrose, die häufig starke Schmerzen verursacht.

Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung

Etwa fünf Millionen Deutsche leiden an der Gelenkerkrankung Arthrose. Egal ob in den Fingern, der Hüfte oder im Knie: Arthrose kann in jedem Gelenk auftreten. Neben dem natürlichen Alterungsprozess der Gelenke ist bei vielen Betroffenen eine vererbte Knorpel-Anfälligkeit die Ursache für die die Krankheit. Der Knorpel ist dann weniger belastbar und leichter angreifbar. Sind einmal Knorpeldefekte entstanden, bleiben sie nicht nur dauerhaft bestehen, sondern breiten sich immer weiter aus.

Mollige brauchen häufiger künstliche Gelenke

Übergewicht ist eine häufige Ursache für Gelenkkrankheiten wie Arthrose. Stark beleibte Menschen brauchen wesentlich früher eine neue Hüfte oder ein künstliches Kniegelenk als schlanke Personen. Untersuchungen zufolge sind ein Viertel aller Gelenkersatzoperationen an der Hüfte und zwei Drittel der Operationen am Kniegelenk auf Übergewicht und Fettleibigkeit in der Bevölkerung zurückzuführen. Dies liegt neuen Studien zufolge nicht nur am hohen Gewicht sondern auch an hormonellen Faktoren. Demnach bilden Fettzellen im Körper das Hormon Leptin, das insbesondere das Körpergewicht reguliert. Dieses Hormon trägt zur Zerstörung des Gelenkknorpels bei.

Bewegungsmangel ist Gift für die Gelenke

Neben Übergewicht ist Bewegungsmangel einer der größten Risikofaktoren für Gelenkbeschwerden. Die Gelenke werden von Knorpeln zusammengehalten, die von Blutgefäßen durchzogen sind. Nur durch Bewegung wird die Knorpelsubstanz gut durchblutet und mit Nährstoffen versorgt. Bleibt die Bewegung aus, passiert folgendes: Die Muskelmasse nimmt ab, die Gelenkkapsel schrumpft und das macht die Gelenke noch unbeweglicher und verstärkt die Beschwerden.

Bloß nicht übertreiben mit dem Sport

Doch zu viel Bewegung kann dem Gelenk auch schaden. Ein Scharnier nutzt sich bei häufiger Benutzung ab. Ähnlich verhält es sich mit den Gelenken des menschlichen Körpers. Plötzlich wird das Knie steif und Sporttreiben fällt schwer. Auf die richtige Sportart kommt es also an. So sind Laufen und Springen für die Knie ungünstig, weil dabei diese Gelenke massiv belastet werden. Schwimmen und Radfahren dagegen sind empfehlenswert, weil sie die Gelenke kaum belasten, aber trotzdem genügend Reiz auf Knochen und Gelenke ausüben, um diese gesund zu halten. Wichtig ist es außerdem seine Muskulatur ausreichend zu stärken. Diese kann so einen Großteil der Belastung an den Gelenken vermeiden.

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