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Beschwerden am Po sind für viele ein unangenehmes Übel. (Quelle: imago)
Es juckt, es brennt und es ist unangenehm - Schmerzen am Allerwertesten sind für viele Betroffene nicht nur wegen der Beschwerden ein leidiges Übel. Die meisten sind bei Problemen am After peinlich berührt und suchen nur ungern einen Arzt auf. Doch das Problem auszusitzen oder gar selbst mit Salben aus der Apotheke zu behandeln, ist keine Lösung. Im schlimmsten Fall drohen weitere Beschwerden.
Beschwerden am After werden zu schnell auf Hämorriden geschoben. Möchte man dann möglichst diskret eine Salbe in der Apotheke kaufen, wird man häufig zu einem Arzt geschickt. Denn Ursachen für quälenden Juckreiz und unangenehme Schmerzen gibt es viele.
Als häufigste Ursache nennt die "Apotheken Umschau" beispielsweise das Analekzem. Darunter versteht man eine akute oder chronische Entzündung der Analregion. Charakteristisch für dieses Ekzem ist ein quälender Juckreiz. Im schlimmsten Fall kann die Haut wie rohes Fleisch aussehen, nässen und bluten. Auslöser für das Leiden können Parasiten, Viren, Bakterien oder Pilze sein. Aber auch eine falsche Körperhygiene, Hyperhidrose (starkes Schwitzen) und anatomische Fehlbildungen lösen die Erkrankung aus. Häufig tritt ein Analekzem auch als Folgeerscheinung verschiedener Erkrankungen auf.
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Manchen Menschen treibt es beim Stuhlgang Tränen in die Augen, so stark können die Schmerzen sein, die durch eine Analfissur entstehen. Oft hält der brennende, stechende Schmerz über Stunden an. Seine Ursache ist ein Einriss in der Haut des Analkanals, der sich entzündet hat. Auch Blutspuren im Stuhl oder auf dem Toilettenpapier deuten auf eine Analfissur hin. Das Leiden entsteht durch ein Überdehnen der Analhaut. Dafür kann harter Stuhl verantwortlich sein, aber auch Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Auch chronischer Durchfall und eine sitzende Tätigkeit begünstigen die Krankheit.
Hämorriden werden ganz anders behandelt als ein Analekzem oder eine Analfissur. Falsch eingesetzte Salben oder Zäpfchen können sogar weitere Beschwerden auslösen. Doch das Aussitzen der quälenden Probleme ist erst recht keine Lösung. Bei den ersten Symptomen sollten Sie daher ihre Schamgrenze überwinden und einen Arzt - am besten einen Proktologen - aufsuchen, damit man weiß, was genau zu behandeln ist.
Quelle: nho
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