15.10.2012, 16:07 Uhr | t-online.de
Ein leichtes Zucken im Gesicht, ein Nesteln der Hand, kurzes Wegdämmern - das können Anzeichen eines epileptischen Anfalls sein. Im Alter kommt dies häufiger vor als gedacht. Auch Ärzte missdeuten Krampfanfälle nicht selten etwa als Vorboten einer Demenz oder als kleinen Schlaganfall, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Das Krampfleiden zählt neben dem Schlaganfall und der Demenz zu den häufigsten Erkrankungen im Alter.
Epilepsie ist mit einer Erkrankungswahrscheinlichkeit von rund einem Prozent in der Bevölkerung etwa so häufig wie Gelenkrheuma. Mittlerweile treten Epilepsien bei älteren Menschen öfter auf. Ab dem 50. Lebensjahr nimmt die Erkrankungsrate zu. Ein epileptischer Krampfanfall hat keine erkennbare Ursache, wie beispielsweise eine Entzündung oder eine Vergiftung. Aus neurologischer Sicht entladen sich eine Folge von Neuronengruppen gleichzeitig im Gehirn, was dann zu plötzlichen unwillkürlichen Verhaltens- oder Bewegunsstörungen führt. Dabei kann die betroffene Person das Bewusstsein verlieren. Da ein epileptische Anfälle periodisch wiederkehren können, sollten Betroffene darauf verzichten, Auto zu fahren oder allein Schwimmen zu gehen.
Besonders bei alleinlebenden, älteren Menschen dauert es generell sehr lange, bis eine Epilepsie erkannt wird. Wenn sie einen Anfall erleiden, ist meist niemand da, der helfen könnte. In manchen Fällen kommt es auch zu einer Bewusstseinsstörung und die Betroffenen merken nicht einmal, dass etwas nicht stimmt. Oft werden epileptische Anfälle nicht erkannt, weil die Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit oder Vergesslichkeit auf den Alterungsprozess zurückgeführt werden. Wenn während eines epileptischen Anfalls Arme oder Beine gelähmt sind, kann es vorkommen, dass der behandelnde Arzt dann fälschlicherweise einen Schlaganfall diagnostiziert. Gerade ältere Patienten profitieren von einer korrekten Diagnose, weil die dann mögliche Behandlung sie auch vor gefährlichen Stürzen schützt.
Im Gegensatz dazu ist ein Schlaganfall ist eine plötzlich auftretende Erkrankung des Gehirns, die Funktionen des Zentralen Nervensystems langfristig außer Kraft setzen kann. Erste Anzeichen eines Schlaganfalls können unter anderem Sehstörungen, Schwindel, Lähmungen sowie plötzlich auftretende Sprachstörungen sein. Meistens tritt eine halbseitige Lähmung des Gesichts oder der Gliedmaßen auf.
15.10.2012, 16:07 Uhr | t-online.de
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