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Broken-Heart-Syndrom: Frauen sterben häufiger

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Broken-Heart-Syndrom  

Broken-Heart-Syndrom betrifft Frauen öfter

12.11.2012, 16:03 Uhr | akl

Broken-Heart-Syndrom: Frauen sterben häufiger. Symbolbild: Das Broken-Heart-Syndrom tritt bei extremen psychischen Belastungen auf. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Symbolbild: Das Broken-Heart-Syndrom tritt bei extremen psychischen Belastungen auf. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schlimmer Liebeskummer, Todesfälle oder körperliche Erkrankungen: Das Broken-Heart-Syndrom tritt meist bei starkem psychischem Stress auf. Dabei handelt es sich um eine schwere Herz-Kreislauf-Erkrankung, die zum Tod führen kann. Frauen sind häufiger betroffen als Männer.

Meist sind Frauen über 50 Jahre betroffen

Am Broken-Heart-Syndrom erkranken fast 90 Prozent Frauen, meist ab einem Alter von 50 Jahren. Warum hauptsächlich Frauen betroffen sind, können Forscher bis heute nicht sagen. Meist kommt es bei psychischen Belastungen wie Liebeskummer, Verkehrsunfällen oder Todesfällen von Angehörigen sowie bei körperlichen Erkrankungen zu der mitunter lebensbdrohlichen Herz-Kreislauf-Erkrankung.

"Beim Broken-Heart-Syndrom wird zu wenig Blut von der linken Herzkammer in den Körperkreislauf gepumpt", erläutert Jeanette Strametz-Juranek, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie gegenüber pressetext.

Symptome ähnlich wie bei einem Herzinfarkt

Die Anzeichen für das Broken-Heart-Syndrom seien mit denen eines Herzinfarktes vergleichbar. "Dabei weisen die Betroffenen Symptome wie Druck auf der Brust, Übelkeit, Angst oder Atemnot auf", so die Expertin. Durch die psychisch belastende Situation kommt es im Körper zu einer starken Ausschüttung von Stresshormonen. Bei einer überschießenden Menge können sie die Herzmuskelzellen direkt schädigen und den Blutfluss in den Gefäßverzweigungen im Herzen behindern.

Unterscheidung zwischen Herzinfarkt und Broken-Heart-Syndrom oft schwierig

Da oft nicht eindeutig zwischen einem Herzinfarkt und dem Broken-Heart-Syndrom unterschieden werden kann, helfen Herzkatheteruntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen oder ein MRT bei der Diagnose. Liegt ein akuter Fall vor, kann es zu Herzrhythmusstörungen, Vorhofflimmern, aber auch zum plötzlichen Herztod kommen. Mit der richtigen und schnellen Behandlung ist das Syndrom heilbar. Im Gegensatz zu einem Herzinfarkt normalisiert sich die Herzkammerfunktion vollständig.

Medikamente sowie eine psychotherapeutische Behandlung unterstützen die Behandlung. Allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Symptome wiederkommen.

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