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    Heldengeschichte auf Facebook  

    Frauen verhindern K.-o.-Tropfen-Angriff

    29.05.2016, 14:00 Uhr | t-online.de mit Material von dpa

    Frauen verhindern K.-o.-Tropfen-Angriff . "Keine K.o.-Tropfen - wir passen auf": Diese drei Frauen feiern sich auf Facebook als Heldinnen.  (Quelle: Sonia Ulrich / Facebook)

    "Keine K.o.-Tropfen - wir passen auf": Diese drei Frauen feiern sich auf Facebook als Heldinnen. (Quelle: Sonia Ulrich / Facebook)

    Drei Frauen haben in den USA einen Mann beobachtet, der seiner Begleiterin Tropfen in den Drink gemischt hat, und haben so Schlimmeres verhindert. Auf Facebook feiern sich die Frauen nun als Helden. 

    Die drei Frauen genossen gerade in einem Restaurant in Santa Monica ihr Essen, als sie den Vorfall am Nachbartisch beobachteten. Sie informierten daraufhin zunächst das mutmaßliche Opfer, das sich gerade auf Toilette befand, und schließlich die Restaurantleitung.

    Facebook-Post wird zum viralen Hit

    Die Mitarbeiter des Restaurants riefen die Polizei, die daraufhin den nichtsahnenden Mann festnahm. Sonia Ulrich postete einen entsprechenden Bericht auf Facebook, die Polizei bestätigte die Festnahme gegenüber "Mashable" die Festnahme. Der Post wurde zu einem viralen Hit. 

    Vorsicht ist der beste Schutz

    Doch wie kann man sich selbst vor einem entsprechenden Angriff schützen? Um nicht Opfer einer K.-o.-Tropfen-Attacke zu werden, sollten Feiernde ihre Getränke nicht aus den Augen lassen. Flüssigkeiten nehmen sie am besten ausschließlich von der Bedienung entgegen, rät die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes in Stuttgart. Offene Getränke von Unbekannten sollten Sie keinesfalls annehmen - Misstrauen ist in dem Fall der beste Schutz. 

    Bei Übelkeit und Schwindel um Hilfe bitten

    Wem nach einem Getränk übel oder schwindlig wird oder wer merkt, dass sich sein Zustand unerklärlich verändert, der sollte das Personal oder Freunde um Hilfe bitten. Im Ernstfall sollten diese umgehend ärztliche Hilfe holen und das Personal auf den Vorfall hinweisen. 

    K.-o.-Tropfen machen Opfer willenlos

    Als K.-o.-Tropfen verwenden Täter meist Medikamente in Form von Beruhigungs- oder Narkosemitteln. Auch Partydrogen wie Liquid Ecstasy werden oft genutzt. Die Substanzen haben meist weder Farbe noch Geruch und sind trotz eines leicht salzigen oder seifigen Aromas kaum zu schmecken, weil die Aromen des Getränks sie überdecken. Das Opfer wird dadurch handlungsunfähig und willenlos, sodass es beraubt oder vergewaltigt werden kann. Oft ist die Erinnerung an den Vorfall vage, einige Betroffene haben sogar einen Filmriss.

    Bei Verdacht sofort zum Arzt gehen

    Wer den Verdacht hat, mit K.-o.-Tropfen vergiftet worden zu sein, sollte so rasch wie möglich zum Arzt gehen. Durch Urin- und Blutproben lassen sich die Mittel häufig nachweisen, manchmal allerdings nur wenige Stunden. Wie lange genau, hängt von der verwendeten Substanz ab. Außerdem sollten Betroffene die Polizei einschalten und Anzeige erstatten.

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