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K.-o.-Tropfen sind kaum zu schmecken

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K.-o.-Tropfen  

K.-o.-Tropfen sind kaum zu schmecken

26.08.2014, 11:50 Uhr | dpa

K.-o.-Tropfen sind kaum zu schmecken. Tückisch: K.-O.-Tropfen sind in Mixgetränken nicht zu schmecken. (Quelle: dpa)

Tückisch: K.-O.-Tropfen sind in Mixgetränken nicht zu schmecken. (Quelle: dpa)

Die Stimmung ist gut und der Alkohol fließt in Strömen: Gerade in der Disco wird gerne eine Runde ausgegeben. Doch wer nicht sicher weiß, woher das Getränk kommt, sollte besser vorsichtig sein. Kriminelle, die K.-o.-Tropfen verwenden, haben sonst ein leichtes Spiel.

Vorsicht ist der beste Schutz

Um nicht Opfer einer K.-o.-Tropfen-Attacke zu werden, sollten Feiernde ihre Getränke nicht aus den Augen lassen. Flüssigkeiten nehmen sie am besten ausschließlich von der Bedienung entgegen, rät die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes in Stuttgart. Offene Getränke von Unbekannten sollten Sie keinesfalls annehmen - Misstrauen ist in dem Fall der beste Schutz. 

Bei Übelkeit und Schwindel um Hilfe bitten

Wem nach einem Getränk übel oder schwindlig wird oder wer merkt, dass sich sein Zustand unerklärlich verändert, der sollte das Personal oder Freunde um Hilfe bitten. Im Ernstfall sollten diese umgehend ärztliche Hilfe holen und das Personal auf den Vorfall hinweisen. 

K.-o.-Tropfen machen Opfer willenlos

Als K.-o.-Tropfen verwenden Täter meist Medikamente in Form von Beruhigungs- oder Narkosemitteln. Auch Partydrogen wie Liquid Ecstasy werden oft genutzt, erklärt die Stuttgarter Polizei. Diese Stoffe mischen sie ohne Wissen ihres Opfers in das Getränk. Die Substanzen haben meist weder Farbe noch Geruch und sind trotz eines leicht salzigen oder seifigen Aromas kaum zu schmecken, weil die Aromen des Getränks sie überdecken. Das Opfer wird dadurch handlungsunfähig und willenlos, sodass es beraubt oder vergewaltigt werden kann. Oft ist die Erinnerung an den Vorfall vage, einige Betroffene haben sogar einen Filmriss.

Bei Verdacht sofort zum Arzt gehen

Wer den Verdacht hat, mit K.-o.-Tropfen vergiftet worden zu sein, sollte so rasch wie möglich zum Arzt gehen. Durch Urin- und Blutproben lassen sich die Mittel häufig nachweisen, manchmal allerdings nur wenige Stunden. Wie lange genau, hängt von der verwendeten Substanz ab. Außerdem sollten Betroffene die Polizei einschalten.

 
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