20.02.2013, 17:12 Uhr | amr, dpa, t-online.de
Viele mögen es nicht, wenn der Schlafanzug oder das Nachthemd bei jeder Bewegung kneift und drückt. Sie schlafen deshalb lieber wie Gott sie schuf. Bekennende Nacktschläfer verzichten gern auf Textilien, doch ist das auch gesund? Wir sagen Ihnen, was wirklich wichtig ist für einen guten Schlaf.
Es gibt Menschen, die schlafen gerne unbekleidet - egal ob im Sommer oder im Winter. Doch das Nacktschlafen birgt auch Risiken, wie Professor Thomas Penzel vom Interdisziplinären Schlafmedizinischem Zentrum der Charité Berlin weiß. Denn während des Traumschlafes funktioniert die körpereigene Temperaturregelung nicht, dadurch steigt das Risiko einer Unterkühlung. Um eine Auskühlung im Schlaf zu vermeiden, sollte man im Sommer zumindest leichte Schlafbekleidung tragen und sich mit einem Laken zudecken.
Wer auch im Winter ohne Schlafanzug ins Bett gehen möchte, sollte sich unter eine warme Decke kuscheln und eventuell die Heizung etwas mehr aufdrehen. Generell raten Experten jedoch zu einer niedrigeren Zimmertemperatur zwischen 18 und 20 Grad und einem lockeren Pyjama.
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Satin fühlt sich zwar leicht und kühl auf nackter Haut an, doch für Menschen, die schnell schwitzen, ist der Stoff nicht als Bettüberzug geeignet. Er ist luftundurchlässig, was sich gerade auch bei warmen Temperaturen nachteilig auswirkt. Viel angenehmer als Satin-Bettwäsche ist dagegen Bettwäsche aus 100-prozentiger Baumwolle. Sie fühlt sich gut an und lässt der Haut genügend Luft zum atmen.
Für einen guten Schlaf, sollte man zwei Stunden vor der Bettruhe nichts mehr essen. Späte und schwere Mahlzeiten sowie Alkohol und Kaffee am Abend stören vor allem das Durchschlafen in der Nacht.
Sport hält wach und aktiviert den Körper. Wer am späten Abend eine Trainingseinheit einlegt, könnte beim Einschlafen Probleme bekommen. Am besten ist es, zwei Stunden vor der Nachtruhe keinen Sport mehr zu treiben.
Versuchen Sie, immer zur selben Zeit ins Bett zu gehen und aufzustehen, denn das schult Ihre innere Uhr. Es wird Ihnen dann leichter fallen, abends zur Ruhe zu kommen und morgens mit Energie in den Tag zu starten.
desired.de: Nackt schlafen: Was spricht dafür und was dagegen
Quelle: amr, dpa, t-online.de
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