Hautkrebs
Aktinische Keratosen: Raue Haut kann zu Krebs werden30.04.2013, 16:13 Uhr | akl
Kleine, raue Stellen mit rötlich-brauner Färbung: Dass es sich bei dieser Veränderung der Haut um UV-Licht-Schäden handeln kann, ist den wenigsten bewusst. Ignorieren sollte man die sogenannten aktinischen Keratosen allerdings nicht. Denn in jedem fünften Fall entwickelt sich daraus heller Hautkrebs. Bei diesen Hautveränderungen sollten Sie aufmerksam werden.
Die Hautareale, die häufig der Sonne ausgesetzt sind, sind besonders gefährdet. Dazu gehören Nase, Stirn, Ohren, Kopfhaut, Handrücken, Arme und manchmal sogar die Unterlippe. Was früher noch als typische Hautveränderung im Alter galt, trifft heute auch immer mehr jüngere Menschen. "Dabei handelt es sich um eine Verhornungsstörung der oberen Hautschicht, die entstehen kann, wenn die Haut jahrelang durch zu viel UV-Licht überfordert wird", erklärt Privatdozent Dr. Holger Petering vom Berufsverband Deutscher Dermatologen (BVDD).
Besonders bei hellen Hauttypen und bei Menschen, die sich häufig im Freien aufhalten, ist das Risiko erhöht. Die Belastung durch das UV-Licht schädigt die Hautzellen so stark, dass diese unkontrolliert wachsen. Die Verhornungsstörung zeigt sich meist zuerst durch kleine, stecknadelkopfgroße, raue Stellen mit einer manchmal rötlich-braunen Färbung. Aktinische Keratosen treten meist gehäuft auf und können sich zu unschönen Krusten entwickeln. Diese Veränderung ist nicht nur ein kosmetisches Problem.
In jedem fünften Fall kann sich daraus heller Hautkrebs entwickeln, der auch in die tieferen Hautschichten wuchert, warnt der BVDD. Ein solches Plattenepithelkarzinom könne in Lymphknoten und andere Organe streuen und dann sogar lebensbedrohlich werden. Die Übergänge zwischen aktinischen Keratosen und Hautkrebs seien fließend.
"Aktinische Keratosen gelten als Vorstufe oder Frühform von hellem Hautkrebs und sollten unbedingt behandelt werden", betont auch Petering. Werden die Veränderungen frühzeitig erkannt, können diese meist schonend entfernt werden. Das Tückische aber ist: Da sich die aktinischen Keratosen schleichend ausbilden, werden sie von den Betroffenen oft nicht bemerkt.
"Um Hautkrebs und seine Frühformen nicht zu übersehen, sollte man daher unbedingt die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Dermatologen in Anspruch nehmen", rät der Hautexperte.
30.04.2013, 16:13 Uhr | akl
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