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Sonnenbrand: Gefahr steigt bei Medikamenten

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Sonnenbrand  

Sonnenbrandgefahr durch Medikamente

12.07.2013, 13:31 Uhr | akl, ag

Sonnenbrand: Gefahr steigt bei Medikamenten. Die Einnahme bestimmter Medikamente erhöht das Sonnenbrand-Risiko. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Einnahme bestimmter Medikamente erhöht das Sonnenbrand-Risiko. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer Medikamente einnimmt, sollte mit Sonnenbädern vorsichtig sein. Unter anderem ist bei Antibiotika und Mitteln gegen Blutdruck Vorsicht geboten. Auch schmerz- und entzündungshemmende Mittel wie Diclofenac oder Ibuprofen können die Reaktion der Haut auf Sonnenlicht verändern. Dabei kommt es nicht nur schneller zum Sonnenbrand , auch Allergien vorzeitige Hautalterung oder UV-bedingte Hauttumoren können auftreten.

Die Reaktion der Haut ist unvorhersehbar

"Grundsätzlich lässt sich nicht voraussagen, wie die Haut reagiert. Das hängt von Hauttyp und Bräunungsgrad, Hautdicke, Behaarung, Temperatur und Feuchtigkeit, von der Verstoffwechslung des Wirkstoffs im Körper und den anfallenden Sonnenstrahlen ab", erklärt Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Patienten, die schon seit dem Winter gut auf ihre Arzneimittel eingestellt seien und bei denen sich mit den ersten Sonnenstrahlen Nebenwirkungen wie brennendes Stechen und Rötung bemerkbar machen, sollten die Therapie aber keinesfalls abbrechen, sondern Arzt oder Apotheker um Rat fragen.

Wichtig: der Blick auf die Packungshinweise

Damit die unerwünschten Nebenwirkungen gar nicht erst auftreten, sollten Patienten bereits vor der ersten Einnahme im Beipackzettel nach Hinweisen auf eine Verstärkung der Lichtempfindlichkeit achten, empfiehlt Fink. Neben Antibiotika und Blutdruckmedikamenten können auch Mittel gegen psychische Erkrankungen und Epilepsie den Sonnenschutz der Haut vermindern. Findet sich ein solcher Hinweis, sollte Rücksprache mit dem Apotheker gehalten und ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor benutzt werden. Insbesondere der UVA-Schutz muss gewährleistet sein. Wer Akne-Präparate, Bleichcremes, Anti-Aging-Produkte oder Peelings verwendet, sollte ebenfalls vorsichtig sein, da diese Produkte die Lichtempfindlichkeit der Haut noch einmal erhöhen.


Die Wirkung geht oft über die Einnahmezeit hinaus

Wer vorab nicht nachgeschaut hat und sich bereits im Urlaub befindet, sollte darauf achten, ob er viel früher als sonst in der Sonne rot wird oder gar einen Sonnenbrand bekommt. Was viele Sonnenanbeter nicht wissen: Eine Hautrötung oder Verfärbung kann sich auch erst zwei bis drei Tage später einstellen ohne einen direkten Zusammenhang mit der Sonne. Daher sollte man mehrere Tage besonders vorsichtig sein und den Sonnentest nicht bereits nach dem ersten Urlaubstag als erfolgreich ansehen, wenn sich keine Veränderungen gezeigt haben. Wichtig ist: Die Wirkung auf die Haut endet nicht sofort mit der Einnahme eines Medikamentes. Wer in der Woche vor dem Urlaub Antibiotika genommen hat, muss auch auf Reisen noch besonders auf seine Haut achten.


Die Wahl des richtigen Pflegemittels

Eine wichtige Rolle bei der Sonnenempfindlichkeit spielt die so genannte Sonnenallergie, das heißt, das Auftreten von juckenden, manchmal fleckigen Rötungen, die oft pustelig sind. Sie treten insbesondere an Stellen auf, die leicht schwitzen, also im Gesicht, am Hals und Dekolletee. Hier können sich Betroffene mit emulgatorfreien Sonnenschutzmitteln helfen. Auch nach dem Sonnenbad sollten dann emulgatorfreie Pflegemittel aufgetragen werden. Ist trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Sonnenbrand entstanden, helfen Hausmittel und Präparate aus der Apotheke. In schweren Fällen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Immer wenn Verfärbungen auftreten, die nicht wie Sonnenbrand oder Sonnenbräune aussehen, also zum Beispiel gräulich oder schwärzlich, ist ein sofortiger Arztbesuch notwendig.

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