Abkühlung
Eiskalte Dusche ist die falsche Wahl21.07.2013, 08:50 Uhr | dpa/fsy
Bei hohen Temperaturen ist eine eiskalte Dusche sehr verlockend. Für viele scheint sie der beste Weg zur schnellen Abkühlung zu sein. Doch darauf sollte man besser verzichten. Unserem Körper können wir damit nämlich sogar schaden. Vor allem Senioren sollten vorsichtig sein. Wir verraten Ihnen, wie Sie sich besser abkühlen.
Eine eiskalte Dusche hat nicht nur Vorteile. Zum einen belastet der Temperaturunterschied den Kreislauf. Das kann besonders bei Senioren gefährlich werden. Zum anderen aktiviert frostiges Abbrausen die körpereigene Heizung: Die Poren ziehen sich erst zusammen. Doch um den Kälteschock zu kompensieren, schwitzt man danach nur noch mehr. An heißen Tagen ist deshalb eine lauwarme Dusche die bessere Lösung, rät die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO). Zur Abwechslung kann man aufs Handtuch verzichten: Das verdunstende Wasser hat einen kühlenden Effekt, und man bleibt länger frisch.
Zur kleinen Abkühlung zwischendurch können Ältere die Arme abwechselnd für circa 20 Sekunden in ein Waschbecken mit kaltem Leitungswasser tauchen und leicht bewegen. Danach sollten sie die Arme aus dem Becken nehmen und nur leicht abstreifen.
Schwitzen entzieht dem Körper Wasser. Deshalb sollte man bei starker Hitze viel trinken. Für eine schnelle Abkühlung greift man im Sommer oft zu eisgekühlten Getränken. Doch auch hier sind die niedrigen Temperaturen eher schlecht. Statt der ersehnten Abkühlung folgt eine ungeahnte Hitzewelle. Besser ist es, lauwarme Getränke zu trinken, die Körpertemperatur haben. Diese versorgen den Organismus auf schonende Weise mit Flüssigkeit. Besonders effektiv gegen Schweißausbrüche ist beispielsweise ein lauwarmer Pfefferminztee, da die Minze zusätzlich von innen kühlt.
An heißen Tagen sollte man auf leichtere Kost zurückgreifen. Fett- und eiweißhaltige Speisen belasten den Körper nur unnötig. Besser sind vor allem wasserhaltige Lebensmittel wie Tomaten, Gurken, Paprika und Salat. Diese Lebensmittel liefern dem Körper zusätzliche Feuchtigkeit, die er an heißen Tagen benötigt. Auch auf das Zubereiten warmer Speisen sollte man verzichten. Ein eingeschalteter Backofen wärmt unsere Wohnräume noch zusätzlich.
Wer sich abends im Bett schweißgebadet hin und her wälzt, sollte seine Wärmflasche zur "Kühlflasche" werden lassen. Einfach die Wärmflasche mit Wasser füllen und bereits morgens in den Kühlschrank legen. Abends nehmen Sie die Flasche mit ins Bett, am besten zwischen die Füße. Dort gibt der Körper sowieso verstärkt Temperatur ab. Mit der Kühlflasche helfen Sie ihm noch dabei.
21.07.2013, 08:50 Uhr | dpa/fsy
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