Gesunde Ernährung
Frühstücksmuffel haben ein erhöhtes Herzinfarkt-Risiko24.07.2013, 15:52 Uhr | hut, AFP
Wer auf das Frühstück verzichtet, schadet womöglich seinem Herzen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
"Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages." Bislang galt dieser Spruch nur als alte Binsenweisheit. US-Forscher wollen nun aber auch Beweise dafür gefunden haben. Ihre Langzeitstudie zeigt: Männer, die auf das Frühstück verzichten, haben ein um knapp ein Drittel erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden.
Für ihre Studie werteten die Forscher Daten von 26.900 Männern aus. Diese wurden über 16 Jahre hinweg zu ihren Ernährungsgewohnheiten, Freizeitaktivitäten und ihrem Gesundheitszustand befragt. Rund 1600 Teilnehmer erlitten im Laufe der Zeit akute Herzprobleme wie Rhythmusstörungen. Dabei zeigte sich, dass vor allem diejenigen, die das Frühstück ausfallen ließen, anfällig für die Entwicklung eine Herzschwäche waren: Die Frühstücksmuffel hatten im Vergleich zu den Frühstücksfans ein um 27 Prozent höheres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden oder an einer Erkrankung der Herzkranzgefäße zu sterben.
Nach Ansicht der Wissenschaftler bestätigt die Studie einmal mehr, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. "Das Weglassen des Frühstücks kann zu einem oder mehreren Risikofaktoren wie Fettleibigkeit, Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel und Diabetes führen, die im Laufe der Zeit einen Herzinfarkt verursachen können", sagt Studienautorin Leah Cahill von der Harvard School of Public Health in Boston. Die Expertin rät daher, das Frühstück keinesfalls zu überspringen.
Die Studie offenbarte aber auch, dass sich unter den Frühstücksmuffeln mitunter besonders viele Bewegungsmuffel und Raucher befanden. Rauchen und eine geringe körperliche Aktivität sind Risikofaktoren, die eine Herzschwäche begünstigen können. Auch tranken viele der Studienteilnehmer überdurchschnittlich viel Alkohol, waren unverheiratet und hatten einen Vollzeitjob, so das Ergebnis der Befragungen. Drogenkonsum und psychischer Stress können ebenfalls in die Entwicklung der Herzerkrankung hineingespielt haben.
Eine weitere Erkenntnis der Studie sei, dass auch sehr spätes Essen der Gesundheit schade. So haben Männer, die spät nachts ihr Abendessen zu sich nehmen, den Forschern zufolge ein um 55 Prozent höheres Risiko für koronare Herzerkrankungen verglichen mit denen, die zu frühen Zeiten essen. Allerdings seien solche Essgewohnheiten eher selten, sodass sie allgemein kein gravierendes Gesundheitsproblem darstellten, sagen die Forscher.
Für die Untersuchung wurden bislang nur Männer befragt, die im Gesundheitswesen tätig sind. Ob die gewonnenen Erkenntnisse in gleichem Maße auf Frauen zutreffen, soll nun in weiteren Studien geklärt werden.
24.07.2013, 15:52 Uhr | hut, AFP
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