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Magenknurren: Woher kommt das unangenehme Geräusch im Bauch eigentlich?

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Verdauung  

Woher kommt eigentlich das Magenknurren?

31.07.2013, 15:46 Uhr | fsy

Magenknurren: Woher kommt das unangenehme Geräusch im Bauch eigentlich?. Magenknurren: Das Knurren des Magens ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Knurren des Magens ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob sich der Hunger meldet oder wir gerade gut gegessen haben: Unser Magen gibt ständig Geräusche von sich. Manchmal besonders dann, wenn es uns gar nicht passt. Peinliche Situationen sind vorprogrammiert. Genau dann fragt man sich: "Woher kommt dieses nimmermüde Knurren und kann man es nicht einfach abstellen?" Wir erklären, was es mit der Magenmusik auf sich hat.

Magenknurren lässt sich nicht abstellen

Wer sein Magenknurren mit zahlreichen Tricks abzustellen versucht, der wird für seine Mühe nicht belohnt werden. Das Knurren ist nicht abzustellen, weil unser Magen nie zur Ruhe kommt. Er besteht aus stetig arbeitenden Muskeln. In der Medizin werden die Verdauungsgeräusche "Borborygmus" genannt. Ein lautes Knurren ist lediglich ein Zeichen dafür, dass der Magen-Darm-Bereich gerade mal wieder besonders aktiv ist - und kein Indiz für Verdauungsbeschwerden. Die Geräusche sind völlig normal und kein Grund, zum Arzt zu gehen.

Immer in Bewegung

Unser Verdauungstrakt ist immer in Bewegung. Die wellenähnliche Daueraktivität des Magens, wenn er sich zusammenzieht und anschließend wieder auseinander dehnt, nennen Mediziner "Housekeeping". Denn auch der Magen muss sauber gehalten werden. Speisebrei, Magensäfte und andere Sekrete müssen dabei ordentlich verdaut und weitergeleitet werden.

Im Magen spielt die Musik

Wenn wir längere Zeit nichts gegessen haben, ist unser Magen nicht leer, sondern enthält noch jede Menge Luft und Wasser. Da der Magen seine Dauerbewegung jedoch auch nicht ausstellen kann, wenn er eigentlich gerade nichts zu tun hat, werden Luft und Flüssigkeit ins Schwingen gebracht. Das geschieht durch die Bewegung der Magenwände, die sich weiterhin zusammenziehen und wieder erschlaffen. Die Töne, die durch diese Kontraktion der Muskeln bei Hunger entstehen, werden ähnlich wie in einem Dudelsack erzeugt. Die Folge: Unser Magen knurrt spürbar und besonders laut. Und das kann ganz schön unangenehm sein.

Nur der Gedanke an das Essen kann das Knurren steigern

Diese Magenmusik kann bereits noch lauter werden, wenn ein hungriger Mensch lediglich an Essen denkt. Der Magen freut sich dann so sehr auf das ersehnte Mahl, dass seine Schwingungen noch stärker werden. Noch schlimmer wird es, wenn man ein leckeres Gericht sieht oder riecht, aber am Ende doch nicht isst.

Geräusche können leiser werden

Abstellen kann man die manchmal unangenehme Magenmusik leider nicht. Ist Hunger der Grund für das intensive Grummeln, kann man jedoch versuchen, es mit Gedanken an andere Dinge zu vermindern. Das ist aber nicht unbedingt notwendig, da das Magenknurren uns nicht schaden kann. Wen es aber stört, dem hilft vor allem eine Lösung: Nahrung zu sich nehmen. Dann knurrt nicht mehr der Magen, sondern nur noch der Darm. Das ist nicht ganz so unangenehm wie das Hungerknurren.

Manchmal knurrt auch der Darm

Doch nicht immer ist es der Magen, der grummelt. Haben wir gut gegessen, wird unser Darm aktiv. Auch er hat bei der Verdauung eine entscheidende Aufgabe. Die Geräusche im Darm entstehen durch Kontraktionsbewegungen, mit denen die Nahrung weitergeleitet wird. Der Mythos, der Magen-Darm-Bereich knurre nur dann, wenn wir Hunger haben, lässt sich also nicht bewahrheiten. Manchmal ist es auch der Darm, der grummelnde Geräusche von sich gibt.

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