Koronare Herzkrankheit
Koronare Herzkrankheit schlummert oft vor sich hin05.09.2013, 17:16 Uhr | akl
Eine koronare Herzkrankheit kann Jahrzehnte vor sich hin schlummern, ohne dass man etwas merkt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Die koronare Herzkrankheit, kurz KHK, hat mehrere Gesichter: "ein gefährliches, ein harmloses und ein weniger harmloses", erklärt Professor Dr. Heribert Schunkert, Direktor der Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen im Deutschen Herzzentrum München im Interview mit der Deutschen Herzstiftung. Manchmal schlummere sie sogar Jahrzehnte vor sich hin, ohne dass der Patient etwas davon merkt. Wie Sie verhindern, dass die Gefäße verstopfen.
"Die KHK kann prinzipiell gefährlich werden, weil sie die Grundlage für den Herzinfarkt darstellt", warnt Schunkert. Aber der Patient könne auch Ablagerungen in den Gefäßen haben, ohne dass etwas Schlimmes passiert. Das Risiko dabei: Die Erkrankung kann im Laufe der Jahre fortschreiten. Dann verstopfen die Ablagerungen - die sogenannten Plaques - die Herzkranzgefäße immer mehr. Bis sie irgendwann nicht mehr durchlässig sind.
Doch es gibt einen Gesundheitstrick, der vorbeugen hilft: "Ein gesunder Lebensstil ist wichtiger als jede Therapie", sagt der Herzexperte. Wer frühzeitig und regelmäßig auf seine Gesundheit achte, der habe mit ein bisschen Glück eine gute Chance, nie mit einer KHK Probleme zu bekommen, so sein Fazit.
Falsche Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel und Stress zählen zu den Hauptrisikofaktoren der Erkrankung. Denn daraus entwickeln sich Erkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörrungen oder Diabetes. Da diese Krankheitsbilder ebenfalls oft lange unbemerkt bleiben, sollte jeder seine Werte regelmäßig im Zuge eines Blut-Checks messen lassen. Besonders in der zweiten Lebenshälfte müssen die Kontrolltermin enger liegen, rät Schunkert. Denn bei Männern trete die KHK gehäuft ab 45 Jahren, bei Frauen ab 55 Jahren auf.
Wer ein Druckgefühl in der Brust verspürt, unter Engegefühlen oder Schmerzen im Brustbereich leidet oder bei wem gar Atemnot auftritt, der sollte schnell handeln und einen Arzt aufsuchen. Meist treten die Beschwerden beim Treppensteigen, schnellen Gehen oder Radfahren auf - aber auch wenn man sich aufregt, erklärt Schunkert. "Der Schmerz kann in die Schulter, in den Kieferbereich oder in den Oberbauch ausstrahlen." Charakteristisch sei auch, dass der Schmerz wieder verschwindet, sobald die Belastung vorbei ist.
05.09.2013, 17:16 Uhr | akl
Kommentare
/ 2Top Partner
Diesen Artikel...
Diese Männer zeigen Zivilcourage und greifen ein. zum Video
Hier zeigt der Postbote Dave Jackson in Colorado echten Körpereinsatz. mehr
Für mehr Sicherheit, Schnelligkeit und Komfort. Zum Download
Der Leder-Mini erregt Aufsehen. So setzen Sie ihn gekonnt in Szene. mehr
Daran erkennen Sie, wie es um seine Absichten bestellt ist. mehr
Übergewicht ist nur zum Teil angeboren. Zehn Geheimnisse schlanker Frauen. mehr
Jetzt die neuen Kollektionen bei zalando.de entdecken - Versand gratis. zum Zalando-Special
Die Augenkrankheit kann zur Erblindung führen. zum Video
20 Millionen Bundesbürger über 35 Jahren sind betroffen. zum Video
Deutschlandweit 280.000 Men- schen jährlich betroffen. zum Video
Tablet-PCs in verschiedenen Größen von allen Topmarken - jetzt zu Knallerpreisen bei eBay.de.
7 Flaschen Aurora + 2 Weingläser nur 49,- € statt 91,20 €. Jetzt zugreifen auf Hawesko.de.
Mit Tiefpreisgarantie: Patronen für Canon-, Epson- und HP-Drucker. bei druckerzubehoer.de