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Augen: So funktioniert unser Auge

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Augen-Grafik  

26.11.2013, 15:42 Uhr | stw, t-online.de

Augen: So funktioniert unser Auge. Augen: Das Auge ist unser wichtigstes Sinnesorgan. (Quelle: newslab )

Die meisten Krankheiten des Auges sind Folgen des Alterns. (Quelle: newslab )

Das Auge ist unser wichtigstes Sinnesorgan. Doch verschiedene Erkrankungen und natürliche Alterungsprozesse gefährden unseren Sehsinn. So können Kurzsichtigkeit, (Alters-)Weitsichtigkeit, Grüner und Grauer Star sowie andere Störungen des Auges die Lebensqualität enorm einschränken. Unsere Grafik erklärt, wie unser Auge aufgebaut ist, und gibt Auskunft über die wichtigsten Augenkrankheiten.

Grafik

Das Auge reagiert auf Lichtreize

Um sehen zu können, sind verschiedene Verarbeitungsprozesse notwendig: Fällt Licht durch die Hornhaut ins Auge, wird es von der Linse gebündelt und läuft an einem Punkt auf der Netzhaut zusammen. Dort wird das Bild abgebildet, und zwar auf dem Kopf und viel kleiner als das Original. Von der Netzhaut wandert dieses Bild über den Sehnerv zum Gehirn, das diese Informationen letztendlich in richtige Bilder umwandelt.

Sehprobleme sind keine Frage des Alters

Viele Menschen verfügen aber über eine eingeschränkte Sehkraft und wissen es nicht oder wollen es nicht wahrhaben. Davon betroffen sind Frauen und Männer jeglichen Alters, aber auch Jugendliche und Kinder. Besonders ab dem 40. Lebensjahr verändert sich die Sehschärfe. Die Elastizität der Augenmuskulatur und Linsenfasern verringern sich und die Blendempfindlichkeit nimmt zu. Dadurch vermindert sich die Sehschärfe zusehends. Die Pupille kann sich altersbedingt nicht mehr so weit öffnen und sich an Lichtveränderungen ausreichend anpassen. Weniger Licht dringt zu den sensiblen Zellen auf der Netzhaut durch. Die Qualität der an das Gehirn weitergeleiteten Lichtreize nimmt ab.

Die Folge ist schlechtes Sehvermögen in der Dämmerung und in der Nacht. Das Dämmerungssehen beansprucht sowohl unsere Farbwahrnehmung als auch unsere Sehschärfe immens.

Mit dem Alter trübt sich die Linse ein

Bei der Augenerkrankung, die im Volksmund Grauer Star genannt wird, trübt die Linse im Auge ein, wodurch die Pupille grau schimmert. Im Frühstadium ist die Sehkraft kaum beeinträchtigt, später haben Betroffene das Gefühl, durch eine trübe Scheibe oder einen Schleier zu sehen. Die häufigste Behandlung ist eine Operation, bei der die getrübte Linse durch eine künstliche ersetzt wird.

An Grünem Star kann man erblinden

Die heimtückischste Augenkrankheit ist der Grüne Star - auch Glaukom genannt. Rund 500.000 Menschen in Deutschland leiden an der Krankheit, die vor allem durch einen zu hohen Augeninnendruck entsteht. Jedem zehnten davon droht der Verlust des Augenlichts. Experten zufolge ist die Krankheit hierzulande die zweithäufigste Ursache für Erblindung. Dies ist eigentlich unnötig, da sich Grüner Star bei rechtzeitiger Diagnose gut behandeln lässt.

Makula-Degeneration ist eine Volkskrankheit

Eine weitere Erkrankung des Auges ist die "Altersbedingte Makuladegeneration (AMD)". Die AMD tritt meist nach dem 50. Lebensjahr auf. Über 75 Jahren ist etwa jeder dritte bis fünfte Deutsche betroffen. Bei der Krankheit gehen die Sinneszellen an der Stelle des schärfsten Sehens zugrunde. Betroffene bemerken beim Lesen zunächst eine verschwommene Stelle oder einen grauen Schatten, haben aber keine Schmerzen.

Man unterscheidet zwei Formen der AMD: Die trockene Form verläuft eher langsam und schleichend. Bei der feuchten Form wuchern Blutgefäße in die Netzhaut. Dabei kommt es zu einem sehr schnellen Verlust der Sehkraft. Als größte Risikofaktoren der AMD gelten Rauchen und Bluthochdruck. Vorbeugen kann man durch Nichtrauchen und eine gesunde, vitaminreiche Ernährung. Auch die Makuladegeneration lässt sich gut behandeln, wenn sie rechtzeitig entdeckt wird.

Ohne Behandlung kann man blind werden

Der Berufsverband der Augenärzte empfiehlt allen Menschen ab einem Alter von 40 Jahren regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen wahrzunehmen, denn gerade im Alter zwischen 40 und 50 Jahren verschlechtert sich das Sehen schleichend und bleibt zunächst meist unbemerkt. Eine frühe Behandlung ist wichtig, um Augenkrankheiten rechtzeitig zu entdecken und zu behandeln.

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