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Magentropfen: Apotheken nehmen Magenmittel aus Regalen

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Zu hohe Dosis  

Apotheken nehmen Magenmittel aus Regalen

17.04.2014, 15:26 Uhr | dpa, t-online.de

Magentropfen: Apotheken nehmen Magenmittel aus Regalen. Zu hohe Dosis: Apotheken nehmen Magenmittel aus Regalen. (Quelle: imago/Rüdiger Wölk)

In deutschen Apotheken werden in der kommenden Zeit vorerst keine Magentropfen mit dem Wirkstoff Metoclopramid (MCP) mehr verkauft. (Quelle: imago/Rüdiger Wölk)

Deutsche Apotheken verkaufen in der nächsten Zeit keine Magentropfen mit dem Wirkstoff Metoclopramid (MCP) mehr. Grund dafür ist ein Widerruf der Zulassung für die bislang übliche Dosierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Bis es Nachfolgepräparate mit einer kleineren Wirkstoffmenge gebe, müssten Ärzte und Patienten auf andere Medikamente ausweichen, teilte der Branchendienst Apotheke adhoc mit.

Der Wirkstoff MCP, der Übelkeit und Brechreiz verhindern soll, wurde nach Angaben des Dienstes jährlich bis zu 5,7 Millionen mal verordnet.

Der Widerruf für die Zulassungen vom Bundesinstitut geht auf die Europäische Kommission zurück. Sie hatte Ende Dezember entschieden, die Grenzwerte für den Wirkstoff zu senken, teilte die Behörde mit. Die Kommission war zu dem Ergebnis gekommen, dass es bei hoher Dosierung und langer Behandlung mit diesen Magentropfen mehr Risiken als Nutzen gebe.

Diese Nebenwirkungen können auftreten

Bereits seit längerem ist bekannt, dass Metoclopramid manchmal kurzfristige Nebenwirkungen auf das Nervensystem auslöst. Unbeabsichtigt kann es dann zu Bewegungen, wie Zuckungen und nervösen Tics kommen. Laut Angaben der Europäischen Arzneimittel-Agentur kommt dies häufiger bei Kindern und Jugendlichen vor, wenn diese zu hohe Dosen des Medikamentes verabreicht bekommen.

Zudem kann es zu anderen Nebenwirkungen auf das Nervensystem kommen, wenn Metoclopramid über längere Zeiträume angewendet wird. Dies sei häufig bei älteren Menschen der Fall.

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