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Diabetes: Das sind die Warnzeichen

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Oft erst durch Folgeschäden erkannt  

Das sind die Warnzeichen für Diabetes

20.06.2014, 08:00 Uhr | Nina Bürger

Diabetes: Das sind die Warnzeichen. Diabetes: Die Zuckerkrankheit beginnt oft schleichend. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Diabetes: Die Zuckerkrankheit beginnt oft schleichend. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Diabetes wird meist erst durch Folgeerkrankungen wie wie Nervenschäden oder Sehstörungen erkannt. Darauf weist die Landesapothekerkammer Hessen hin. Dabei sei es eigentlich leicht, Diabetes frühzeitig zu entdecken, sagt Erika Fink, Präsidentin der Apothekerkammer. Auf diese Warnzeichen sollten Sie achten.

Patienten sollten besonders auf kleinere Anzeichen achten. Zu den möglichen Symptomen von Diabetes Typ 2 zählen eine schnelle Ermüdbarkeit, Hungeranfälle, großer Durst, ein verstärkter Harndrang, eine verminderte Sehschärfe, trockene, juckende Haut, eine schlechte Wundheilung, Taubheitsgefühle oder Kribbeln in Händen und Füßen. Jedoch treten die Symptome nicht alle gemeinsam auf und jedes kann auch durch eine andere Krankheit hervorgerufen werden. Sie sind jedoch ein Hinweis, dem mit einem Blutzuckertest nachgegangen werden sollte.

Auch die Nieren können leiden

Folgeschäden von Diabetes Typ 2 können neben einer verminderten Sehkraft die bis zur Erblindung gehen kann, auch eine Einschränkung der Nierentätigkeit und Erektionsstörungen sein.

UMFRAGE
Kennen Sie Ihre Blutzuckerwerte?

Als Vorsorge sollte man einmal pro Jahr seinen Blutzuckerspiegel bei einem Arzt oder in der Apotheke messen lassen. Werte ab 100mg/dl (5,6 mmol/l) in nüchternem Zustand oder ab 140 mg/dl (7,8 mmol/l) etwa zwei Stunden nach einer Mahlzeit gelten als erhöht.

Umfangreicher Bluttest bringt Gewissheit

Zeigt das Ergebnis einen verdächtigen Blutzuckerspiegel, kann der Arzt anhand umfangreicher Bluttests den HbA1c-Wert ermitteln, der mehr über eine möglicherweise vorliegende Diabetes-Erkrankung aussagt. Bei diesem Wert handelt es sich um keine Momentaufnahme, sondern er zeigt die Folgen erhöhter Blutzuckerwerte der letzten Wochen an.

Nicht immer führt der Diabetes zu lebenslangem Insulin-Spritzen. "Durch eine früher Erkennung des Diabetes lässt sich noch vieles in andere Bahnen lenken. Eine Änderung der Lebensumstände durch mehr Sport, eine Ernährungsumstellung oder Gewichtsabnahme kann schon ein Fortschreiten der Krankheit verhindern und die Blutzuckerwerte verbessern", sagt Fink. Eine Behandlung mit Medikamenten ist also nicht immer nötig.

Krankenkassen bieten Vorsorgeuntersuchungen an

Zur Risikogruppe gehören Frauen, die schon einmal eine Schwangerschaftsdiabetes hatten, und Personen, die direkte Verwandte mit dieser Zuckerkrankheit haben. Menschen mit Übergewicht,Bluthochdruck und Fettstoffwechselproblemen haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko.

Zucker nicht die Hauptursache für Diabetes

Diabetes mellitus Typ 2 gilt als Zivilisationskrankheit. Entgegen der landläufigen Meinung ist nicht der hohe Zuckerkonsum Auslöser der Krankheit. Vielmehr führen verschiedene Faktoren dazu, dass der Zuckerhaushalt entgleist. Nach Ansicht von Forschern sind Überernährung und Fettleibigkeit die Hauptauslöser für die Krankheit. Auch genetische Faktoren spielen eine Rolle.

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