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Krebs: Das sind die häufigsten Tumor-Warnzeichen

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Jeder Vierte stirbt an Tumor  

Das sind die häufigsten Krebs-Warnzeichen

23.02.2015, 10:06 Uhr | vdb, AFP

Krebs: Das sind die häufigsten Tumor-Warnzeichen. Bleibt der Krebs unerkannt, kann es sich im Körper weiter ausbreiten.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bleibt der Krebs unerkannt, kann es sich im Körper weiter ausbreiten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Jeder vierte Deutsche stirbt an Krebs. 25 Prozent aller im Jahr 2013 Verstorbenen erlagen einem Krebsleiden, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt. Mit fast 224.000 Sterbefällen war Krebs nach den Herz-Kreislauferkrankungen damit die zweithäufigste Todesursache. Regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen und das Wissen über einige Warnzeichen sind deshalb besonders wichtig. Wir haben die wichtigsten Warnzeichen für Sie aufgelistet: Klicken Sie sich durch!

Männer starben am häufigsten an Tumoren der Verdauungsorgane wie Magen- oder Darmkrebs (38.987 Todesfälle), gefolgt von Lungen- und Bronchialkrebs mit 30.962 Sterbefällen. Auch bei den Frauen führten Krebserkrankungen der Verdauungsorgane zu den meisten Todesfällen (31.012). An zweiter Stelle folgten Brustkrebserkrankungen mit 17.853 Sterbefällen.

Mehr Frauen sterben an Lungenkrebs

Allerdings sterben immer mehr Frauen an Lungenkrebs: In den vergangenen 30 Jahren stieg die Zahl der Sterbefälle bei Frauen von 5491 im Jahr 1983 auf zuletzt 15.370. Das war ein Anstieg um 180 Prozent. Ein Auslöser für Lungen- und Bronchialkrebs ist das Rauchen. Bei Männern nahmen hingegen die Sterbefälle durch Leber- und Gallenkrebs in den vergangenen drei Jahrzehnten drastisch zu (plus 152 Prozent).

Krebskranke werden älter

Das durchschnittliche Sterbealter der Krebskranken steigt indes seit Jahren: 2013 lag das Sterbealter bei 73,4 Jahren - der bislang höchste gemessene Wert. Krebs ist zunehmend eine Erkrankung, die erst im fortgeschrittenen Alter auftritt. Der Anteil der an Krebs gestorbenen Patienten, die 85 Jahre und älter waren, lag 2013 bei 17 Prozent. 30 Jahre zuvor lag dieser Anteil erst bei etwas über acht Prozent.

Schlechte Lebensgewohnheiten steigern das Risiko

In Deutschland erkranken jährlich rund 500.000 Menschen neu an Krebs. 51 Prozent aller Männer und 43 Prozent aller Frauen müssen hierzulande damit rechnen, im Laufe ihres Lebens an einem bösartigen Tumor zu erkranken. Auch weltweit steigt die Zahl der Krebserkrankungen. Die Gründe dafür sind vielschichtig: Neben genetischen Einflüssen spielen das individuelle Gesundheitsverhalten, Umweltfaktoren sowie Lebens- und Arbeitsbedingungen eine Rolle. Auch Rauchen, Alkohol, Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung können Tumore begünstigen.

Nicht jeder Krebs äußert sich mit Symptomen. So bleibt zum Beispiel der tückische Tumor an der Bauchspeicheldrüse meist lange unerkannt. Wer jedoch regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen wahrnimmt, hat gute Chancen, dass ein Krebsleiden frühzeitig erkannt wird. So kann zum Beispiel Darmkrebs durch eine Darmspiegelung schon im frühsten Stadium entdeckt werden. Auch das Hautkrebsscreening und die Krebsvorsorge beim Frauenarzt sollten ernst genommen werden.

Bei Blutungen und Knoten zum Arzt

Zu einem der häufigsten Krebs-Warnzeichen zählen Blutungen aus dem Anus- oder Enddarmbereich sowie Blut im Urin. Diese Anzeichen sollten schnell von einem Arzt abgeklärt werden. Dahinter könnte Darm- oder Blasenkrebs stecken. Auf Magenkrebs deuten hingegen häufig Schmerzen im Oberbauch hin. Blut im Hustenauswurf ist hingegen ein Warnzeichen für Lungenkrebs. Frühe Symptome dafür können auch Abgeschlagenheit, Kurzatmigkeit und Gewichtsverlust sowie Schmerzen im Brustkorb sein.

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Ebenso sollten Knoten und Verhärtungen wachsam machen. Solche in der Brust können auf Brustkrebs hinweisen, im Hoden deuten sie auf Hodenkrebs hin. Dauerhafte Beschwerden beim Schlucken sollten ebenfalls abgeklärt werden. Hinter ihnen kann ein Karzinom an der Speiseröhre stecken. Juckende Leberflecken oder Veränderungen einer Hautpartie können auf Hautkrebs hinweisen.

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