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Erkrankungen der Schilddrüse: Wichtigstes auf einen Blick

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Was Sie über die Schilddrüse wissen sollten  

Die Schilddrüse – kleines Organ mit großem Einfluss

02.07.2015, 12:12 Uhr | t-online

Erkrankungen der Schilddrüse: Wichtigstes auf einen Blick. Die Schilddrüse – kleines Organ mit großem Einfluss. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Schilddrüse produziert lebenswichtige Hormone. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Schilddrüse – kleines Organ mit großem Einfluss

Die Schilddrüse sitzt am Hals unterhalb des Kehlkopfes und hat die Form eines Schmetterlings. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Hormone Trijodthyronin (T3), Thyroxin (T4) und Kalzitonin zu produzieren. Diese Hormone spielen eine wichtige Rolle im Stoffwechsel und haben Einfluss auf lebenswichtige Vorgänge im Körper. T3 und T4 erhöhen beispielsweise auf den Fettstoffwechsel, die Schweißproduktion und die Darmtätigkeit. Sie wirken auf das Herz-Kreislauf-System indem sie die Blutgefäße erweitern, den Herzschlag beschleunigen und den Blutdruck erhöhen.

Ausführlich: Wo sitzt die Schilddrüse?

Erkrankungen der Schilddrüse
Eine kranke Schilddrüse macht eine Vielzahl von Beschwerden

Produziert die Schilddrüse zu viel oder zu wenig Hormone, kommt es zu Beschwerden. In Deutschland leidet etwa jeder dritte Erwachsene an einer Überfunktion (Hyperthyreose) oder Unterfunktion (Hypothyreose) der Schilddrüse. "Bei jungen Menschen ist die Unterfunktion recht verbreitet", sagt Dr. Mathias Beyer, Endokrinologe aus Nürnberg. Der Stoffwechsel funktioniert dann nur langsam. Bei einer Überfunktion kommt es dagegen zu einer Beschleunigung des Stoffwechsels. Gefährliche Komplikationen wie beispielsweise Herzrhythmusstörungen können die Folge sein. Besonders am Anfang der Erkrankung sind die Symptome oft recht unspezifisch. "Wer über einen langen Zeitraum Beschwerden hat, sollte beim Arzt die Schilddrüsenwerte bestimmen lassen", rät Beyer.

Schilddrüsenunterfunktion
Eine Hypothyreose sollten Sie nicht unterschätzen

Allgemeine Kennzeichen einer Schilddrüsenunterfunktion sind sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen ein aufgedunsen wirkendes Gesicht mit geschwollenen Augen. Die Stimme wirkt heiser, die Haut ist trocken, schuppig und meist kalt. Oft nehmen Betroffene auch ohne ersichtlichen Grund zu. Patienten mit einer Schilddrüsenentzündung oder -unterfunktion leiden auch häufiger unter einem Räusperzwang sowie Hustenreiz, Heiserkeit und belegter Stimme. Meist sind Menschen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr betroffen.

Ärzte raten bei diesen Anzeichen einen Facharzt aufzusuchen. "Eine Unterfunktion lässt sich leicht über das Blut erkennen und mit Medikamenten behandeln." Diese müssten dann in der Regel ein Leben lang eingenommen werden", sagt Prof. Hans-Jürgen Nentwich, Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln. Bestätige sich der Verdacht einer Schilddrüsenveränderung aufgrund einer Entzündung (Hashimoto-Thyreoiditis) oder einer Unterfunktion, arbeite der HNO-Arzt eng mit weiteren Spezialisten wie Internisten oder Endokrinologen zusammen.

Mehr zum Thema: Behandlung der Schilddrüsenunterfunktion

Symptome der Schilddrüsenunterfunktion
Auf einen Blick: Bei diesen Anzeichen an Hypothyreose denken

  • Aufgedunsenes Gesicht
  • Geschwollene Augen
  • Heißere Stimme
  • Trockene, schuppige, kalte Haut
  • Frieren
  • Häufiges räuspern
  • Hustenreiz
  • Heiserkeit
  • Belegte Stimme
  • Abgeschlagenheit
  • Müdigkeit
  • Haarausfall
  • Gewichtszunahme
  • Depressive Verstimmung
  • Verstopfung
  • Niedriger Blutdruck
  • Herzrhythmusstörungen
  • Impotenz

Schilddrüsenüberfunktion

Das sollten Sie über die Hyperthyreose wissen

Es gibt unterschiedliche Ursachen für eine Überfunktion der Schilddrüse. In den meisten Fällen ist der Grund die sogenannte Basedowsche Erkrankung (Morbus Basedow). Bei dieser Autoimmunerkrankung werden übermäßig viele Schilddrüsenhormone produziert. Mediziner sprechen von  Autoimmunerkrankungen, wenn es sich bei der Ursache um eine  überschießende Immunreaktion handelt. Der  Körper ‚bekämpft‘ in diesem  Fall seine eigenen Strukturen.

Die Liste der Symptome einer Überfunktion ist lang. Eine Hyperthyreose kann sich durch eine Schwellung der Schilddrüse äußern, eine Vergrößerung des Organs tritt allerdings nicht bei allen Patienten auf. Schwillt die Drüse an, können Betroffene Vorwölbungen oder Schwellungen im vorderen Halsbereich bei sich beobachten und leiden häufig unter Heiserkeit oder Schluckbeschwerden, beschreibt das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“.

Typisch sind Ruhelosigkeit, übermäßiges Schwitzen und Gewichtsabnahme trotz normalen Appetits. Darüber hinaus können Zittern, Haarausfall, brüchige Nägel, Durchfall und Muskelschwäche auf eine Hyperthyreose hindeuten.

Die Symptome bei Schilddrüsenüberfunktion können auch das Herz-Kreislaufsystem betreffen und sich in hohem Blutdruck und Herzrasen äußern – in besonders ernsten Fällen kann es zu einer lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung kommen. Gibt es Anzeichen für eine Hyperthyreose, sollten Sie unbedingt ein Arzt konsultieren.

Ausführlich:
Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion
Auf diese Symptome sollten Sie achten

 
Symptome der Schilddrüsenüberfunktion
Auf einen Blick: Das sind die Anzeichen einer Hyperthyreose

  • Struma oder Kropf (äußerlich sichtbare Schwellung der Schilddrüse)
  • Heiserkeit
  • Ruhelosigkeit
  • Übermäßiges Schwitzen
  • Gewichtsabnahme trotz normalem Appetit
  • Zittern
  • Haarausfall
  • Brüchige Nägel
  • Muskelschwäche
  • Durchfall
  • Bluthochdruck
  • Herzrasen
  • Herzrhythmusstörungen

Schilddrüsenentzündung

Man unterscheidet drei Verlaufsformen einer Thyreoiditis

Die Symptome einer Schilddrüsenentzündung, auch Thyreoiditis genannt, sind vielfältig. Welche von ihnen auftreten, hängt von der Art der Entzündung ab. Man unterscheidet drei verschiedene Verlaufsformen der Erkrankung: Akut, subakut oder chronisch

Ausführlich: Behandlung einer Schilddrüsenentzündung

Akute Schilddrüsenentzündung - Symptome und Ursachen

In der akuten Krankheitsform treten Symptome einer Schilddrüsenentzündung dem Medizinportal "Onmeda" zufolge meist direkt im Anschluss an eine bakterielle Infektion auf. Fieber, ein geröteter Hals sowie Schluckbeschwerden oder Heiserkeit sind kennzeichnend für diese Art der Thyreoiditis. Bei Schwellungen des Halses können auch die Lymphknoten betroffen sein. Eine akute Entzündung der Schilddrüse hat ihre Ursachen häufig in einer Infektion mit Bakterien, etwa einer Nasennebenhöhlenentzündung oder einer Mandelentzündung.

 

Subakute Schilddrüsenentzündung - Symptome und Ursachen

Eine subakute Schilddrüsenentzündung hingegen tritt oft erst zwei bis drei Wochen nach einer vorangegangenen Virusinfektion auf. Auch sie äußert sich durch Symptome wie einen schmerzenden, geschwollenen Hals, Heiserkeit und Schluckbeschwerden. Zusätzlich dazu kann auch ein allgemeines Krankheitsgefühl auftreten. Zu Beginn der Erkrankung kann oftmals eine leichte Schilddrüsenüberfunktion beobachtet werden, die sich durch Reizbarkeit und Unruhe äußert. Die Lymphknoten schwellen bei dieser Form der Thyreoiditis allerdings nicht an. Die Ursachen der subakuten Thyreoiditis sind nicht vollständig geklärt, oftmals tritt sie aber als Folge einer Virusinfektion der Atemwege auf.

 

Chronische Schilddrüsenentzündung - Symptome und Ursachen

Verläuft eine Schilddrüsenentzündung chronisch, liegt in den meisten Fällen eine sogenannte Hashimoto-Thyreoiditis vor. Bis erste Symptome dieser Form der Schilddrüsenentzündung auftreten, können Betroffene mehrere Jahre bei vollster Gesundheit sein. Zu den Symptomen, die üblicherweise auf eine Schilddrüsenunterfunktion hinweisen, gehören ein verminderter Antrieb, Müdigkeit, sprödes, brüchiges Haar und der Anstieg des Körpergewichts. Die häufigste Form der chronischen Schilddrüsenentzündung, die Hashimoto-Thyreoiditis, ist eine Autoimmunerkrankung. Dabei richtet sich die körpereigene Abwehr gegen das Gewebe der Schilddrüse und zerstört es im weiteren Verlauf teilweise oder sogar vollständig.

Hashimoto-Thyreoiditis

Das sollten Sie über die Autoimmunerkrankung der Schilddrüse wissen

Unter der Hashimoto-Thyreoiditis leiden häufig Frauen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. Daher wurden die Symptome der Schilddrüsen-Erkrankung früher häufig als Wechseljahresbeschwerden fehlgedeutet, schreibt das Magazin „Apotheken Umschau“. Männer können allerdings, wenn auch selten, ebenfalls an Hashimoto-Thyreoiditis erkranken. Die Erkrankung verursacht viele unterschiedliche Symptome, wodurch eine eindeutige Diagnose erschwert werden kann. Patienten klagen beispielsweise über Müdigkeit und Antriebslosigkeit, aber auch über Zittern, Durchfall, Nervosität sowie Gewichtsverlust. Darüber hinaus fühlen Betroffene depressive Verstimmungen oder nehmen deutlich zu oder ab. Bei der Hashimoto-Thyreoiditis ähneln Beschwerden zunächst häufig einer Schilddrüsenüberfunktion und im späteren Verlauf einer Schilddrüsenunterfunktion.

Ursachen für die Hashimoto-Thyreoiditis

Forscher konnten bisher nicht abschließend klären, wodurch die Hashimoto-Thyreoiditis ausgelöst wird. Es wird angenommen, dass eine gewisse Veranlagung für diese Schilddrüsenerkrankung in den Genen zu finden ist. Stress, Traumata oder hormonelle Veränderungen, wie beispielsweise eine Schwangerschaft oder nach dem Absetzen der Pille, stehen ebenfalls im Verdacht, eine Hashimoto-Thyreoiditis auszulösen. Die Krankheit zählt zu den sogenannten Autoimmunerkrankungen.

Ausführlich:
Hashimoto-Thyreoiditis: die chronische Schilddrüsenentzündung
Behandlung der Schilddrüsenunterfunktion

Symptome der Hashimoto-Thyreoiditis 

Die Anzeichen auf einen Blick

  • Gewichtsverlust
  • Gewichtszunahme
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Blähungen
  • Hoher Cholesterinspiegel
  • Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Nervosität
  • Depressive Verstimmungen
  • Haarausfall
  • Brüchige Nägel
  • Trockene Haut
  • Nesselsucht
  • Herzstolpern
  • Bluthochdruck
  • Zyklusstörungen
  • Blutarmut (Anämie)
  • Zittern
  • Schwitzen
  • Frieren
  • Gelenkschmerzen

Morbus Basedow

Die häufigste Ursache einer Schilddrüsenüberfunktion

In 95 Prozent aller Fälle liegen die Ursachen von Schilddrüsenüberfunktion laut Angaben der "Apotheken Umschau" in der Basedowschen Erkrankung (Morbus Basedow). Bei dieser Autoimmunerkrankung werden übermäßig viele Schilddrüsenhormone produziert. Da diese Hormonmengen den täglichen Bedarf des Körpers deutlich übersteigen, reagiert er meist mit einer krankhaften Vergrößerung der Schilddrüse. Häufig zeigt sich das von außen sichtbar in Form eines Kropfes (auch Struma genannt). Typisch ist auch eine knotige, rötliche Hautveränderung am Unterschenkel (das sogenannte Erythema nodosum). Ebenso wird häufig das hervortreten der Augäpfel (der sogenannte Exophthalmus) beobachtet.

Ausführlich: Behandlung einer Schilddrüsenüberfunktion

Symptome der Basedowschen Krankheit  

Die Anzeichen auf einen Blick

  • Gewichtsabnahme trotz gesteigerten Appetits
  • Durchfall
  • Schwitzen
  • Gesteigertes Durstgefühl
  • Zittern
  • Hervortreten der Augäpfel (auch einseitig möglich)
  • Lidschwellungen
  • Bindehautentzündung
  • Lichtempfindlichkeit der Augen
  • Nervosität
  • Innere Unruhe
  • Schlafstörungen
  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Sichtbar vergrößerte Schilddrüse (Struma)
  • Herzrasen
  • Schwellungen im Bereich der Unterschenkel, Hände und Füße

Schilddrüsenknoten

Viele sind betroffen ohne es zu wissen

Knoten im Schilddrüsengewebe kommen häufig vor - nicht immer müssen sie operiert werden. Die sogenannten „heißen Knoten“ lagern vermehrt Jod ein und führen so zu einer Überfunktion der Schilddrüse. „Kalte Knoten“ hingegen sind inaktiv und beeinträchtigen die Funktion der Schilddrüse nicht. In seltenen Fällen können sich aus kalten Knoten bösartige Tumore bilden, weshalb Ärzte manchmal zu einer Operation raten.

Symptome hängen von Lage und Größe der Knoten ab

Grundsätzlich wächst ein Schilddrüsenknoten sehr langsam. Wird er irgendwann sehr groß, kann sich dies wie ein Kloß im Hals anfühlen, vor allem dann, wenn die ganze Schilddrüse vergrößert ist. Weitere mögliche Symptome sind ein Druckgefühl im Hals und Heiserkeit. Auch zu Räusperzwang kann es kommen. Die Symptome sind abhängig von Lage und Größe der Knoten.

Ursachen für die Entstehung von Schilddrüsenknoten

Die Hauptursache für die Entstehung von Schilddrüsenknoten ist Jodmangel. Auch genetische Veränderungen können die Entstehung von Schilddrüsenknoten begünstigen.

Ausführlich:
Knoten der Schilddrüse
Der Unterschied zwischen kalten und heiße Knoten
Wann sollten ‚kalte Knoten‘ operiert werden?

Schilddrüsenkrebs

Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig geklärt

Dem Medizinportal "Onmeda" zufolge gehört Jodmangel zu den Ursachen von Schilddrüsenkrebs. Ionisierende Strahlung gilt ebenfalls als Risikofaktor für die Entstehung von Schilddrüsenkrebs. Vor allem Kinder, die etwa im Rahmen einer Strahlentherapie häufig Röntgenstrahlen im Halsbereich ausgesetzt sind, haben ein erhöhtes Risiko, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken. Ionisierende Strahlen werden außerdem bei Reaktorkatastrophen in Kernkraftwerken freigesetzt. Zudem können sich sogenannte kalte Knoten bösartig verändern. Auch genetische Faktoren kommen als Ursache von Schilddrüsenkrebs infrage.

Ausführlich zum Thema Schilddrüsenkrebs:
Ursachen, Risiken und Vorbeugung
Behandlung und Heilungschancen

Jodmangel

Hochdosiertes Jod nicht vorbeugend einnehmen

Experten weisen mittlerweile allerdings daraufhin, dass eine übermäßige Einnahme von Jod in Europa unnötig ist und für manche Menschen sogar gefährlich werden kann. "Bei Menschen mit Kropf oder einer Überfunktion der Schilddrüse können große Mengen Jod Probleme bereiten", bestätigt Dr. Mathias Beyer, Endokrinologe aus Nürnberg. Nicht zu verwechseln sind die hochdosierten Jod-Präparate mit frei verkäuflichen Jodtabletten, die zur Vorbeugung von Jodmangel in den Apotheken angeboten werden. Besonders Hashimoto-Patienten sollten darauf achten, wie viel Jod sie zu sich nehmen. Auch beim Verzehr von Meeresfischen ist Vorsicht geboten. Jod in zu großen Mengen kann zu Entzündungsschüben führen.

Ausführlich: Tipps zur Ernährung bei Schilddrüsenüberfunktion

Selen

Selen-Präparate halten die Schilddrüse gesund

Problematisch wird es, wenn zu wenig Selen im Körper vorhanden ist. Nach Angaben der Ärztezeitung ist Selen für die normale Funktion der Schilddrüse unverzichtbar, da es das Organ vor schädlichen Abbauprodukten schützt, die bei der Herstellung von Schilddrüsenhormonen entstehen. Selen wirkt hier wie ein Aufräumkommando, denn es entgiftet die Schilddrüse. Eine unzureichende Selenversorgung könne die Schilddrüsenfunktion stören, so die Ärztezeitung. Nach Angaben des Bundesverbandes Schilddrüsenkrebs erhöht Selenmangel sogar das Risiko für Schilddrüsenkrebs.

Ausführlich: Selen räumt die Schilddrüse auf

Schilddrüsen-OP

Ist ein Leben ohne Schilddrüse möglich?

Ein Leben ohne Schilddrüse ist oft die Konsequenz einer Krebserkrankung. Nach der Schilddrüsen-OP müssen Patienten die Hormone fortan über eine tägliche Medikamenteneinnahme zuführen. Nach der Operation wird festgestellt, wie die Hormone dosiert werden müssen. Der Hormonspiegel wird regelmäßig kontrolliert und die Behandlung den Bedürfnissen des Patienten angepasst.

Ausführlich: Leben ohne Schilddrüse

 

TSH, T3 und T4: Blutwerte der Schilddrüse

Diese Schilddrüsenwerte sollten Sie kennen

TSH:
Um eine Diagnose zu stellen, messen Ärzte den sogenannten TSH-Wert. (TSH steht für Thyreoidea-stimulierendes Hormon). Anhand der Konzentration dieses Hormons kann festgestellt werden, wo genau eine mögliche Fehlfunktion verursacht wird. Dies kann entweder direkt im Organ, also der Schilddrüse, oder in der Hirnanhangsdrüse sein, in der das TSH gebildet wird.  

Der TSH-Wert liegt  mit 0,40 bis 2,5 Milli-Units pro Liter, abgekürzt auch mU/l geschrieben, im Normalbereich. Die Interpretation der Daten und eine anschließende Diagnose sollte aber unbedingt durch einen Fachmann erfolgen. 

Liegt der TSH-Wert unter den Normwerten, kann das auf eine Schilddrüsenüberfunktion oder einen Morbus Basedow hindeuten.

Ist der TSH-Wert höher als der Normwert, kann das ein Hinweis auf eine Schilddrüsenunterfunktion sein beziehungsweise auf die Immunkrankheit Hashimoto-Thyreoiditis.

 

Triiodthyronin (T3) und Thyroxin (T4):

Die Hormone T3 und T4 werden in der Schilddrüse gebildet. Durch einen Bluttest können die sogenannten freien Schilddrüsenwerte bestimmt werden. Frei deshalb, weil die Hormone im Blut nicht an einen Transportstoff gebunden sind.

Sind die freien T3 (fT3) und T4 (fT4) -Werte im Blut zu niedrig, deutet das auf eine Schilddrüsenunterfunktion hin.

Wenn die die freien T3 (fT3) und T4 (fT4) –Werte erhöht sind, kann das der Hinweis auf eine Schilddrüsenüberfunktion sein.

Ausführlich: Wissenswertes über die Schilddrüsenwerte

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