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Was tun bei Blasenentzündung? Diese Beeren helfen

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Heilmittel aus der Natur  

Drei Beeren helfen bei einer Blasenentzündung

13.12.2016, 10:04 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Was tun bei Blasenentzündung? Diese Beeren helfen. Frauen sind besonders anfällig für eine Blasenentzündung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Frauen sind besonders anfällig für eine Blasenentzündung. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele Frauen leiden immer wieder unter Blasenentzündungen. Um vorzubeugen, ist Trinken die wirksamste Maßnahme. So werden die Keime aus der Blase gespült. Besonders effektiv ist es, wenn man dabei auf bewährte Wirkstoffe aus der Natur setzt, wie Hagebutten, Preiselbeeren und Cranberrys.

Besonders Frauen, die häufig unter Blasenentzündungen leiden, möchten nicht jedes Mal Antibiotika oder andere Medikamente schlucken. Sie hoffen auf pflanzliche Wirkstoffe zur Vorbeugung.

Preiselbeeren, Cranberrys und Hagebutte: Keime werden nicht resistent

Ein großer Vorteil von Hagebutten, Preiselbeeren und Cranberrys ist, dass die Bakterien, anders als bei Antibiotika, gegen die Wirkstoffe nicht resistent werden. Das liegt daran, dass die Wirkstoffe die Keime nicht abtöten, sondern lediglich verhindern, dass sie sich an der Blasenwand festsetzen und vermehren.

Hagebutten bekämpfen Erreger

Hagebutten werden bei Blasenleiden häufig angewendet. Sie sind nicht nur reich an Vitamin C, sondern punkten zudem mit schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften.  Außerdem wirkt die Hagebutte aufgrund der Fruchtsäuren leicht harntreibend. „Wer sich die Blase verkühlt hat, sollte viel Hagebuttentee trinken, am besten ein bis zwei Liter am Tag“, verrät Diplom-Ökotrophologin Brigitte Neumann. "Die Wirkstoffe der Hagebutte können eine Blasenentzündung im Anfangsstadium stoppen."

Blasenentzündungen mit Preiselbeeren und Cranberrys vorbeugen

Wer statt warmem Tee lieber kühle Säfte trinkt, ist mit Preiselbeeren und Cranberrys gut beraten. Die in den Beeren enthaltenen Wirkstoffe verhindern, dass sich Keime wie Escherichia-coli-Bakterien an der Blasenwand festsetzen, indem sie ihre Zelloberfläche angreifen. Die Erreger können sich nur noch schwer an der Blasenwand „festhalten“ und werden beim nächsten Gang auf die Toilette heraus gespült. So bleibt die Erregeranzahl gering und einer Entzündung wird vorgebeugt.

Immer hundertprozentigen Fruchtsaft wählen

Wichtig ist, dass man hundertprozentigen Fruchtsaft wählt, der frei von Zusätzen wie etwa Zucker und Konservierungsstoffen ist. Bioläden und Apotheken bieten derartige Säfte an. Experten empfehlen zur Vorbeugung ein bis zwei Gläser zu trinken. Da die Beeren sauer schmecken, empfiehlt sich die Zubereitung als Schorle. So wird nicht nur der Geschmack milder, sondern der Körper bekommt noch ein extra Plus an Flüssigkeit zugeführt.

Keine Linderung der Beschwerden? Besser zum Arzt

Gegen eine bereits bestehende, akute Harnwegsentzündung kommen allerdings weder Hagebutten noch die Beeren an. Sie können einer Besiedelung der Blase mit Keimen lediglich vorbeugen und im Anfangsstadium helfen, diese herauszuspülen.

Lassen Beschwerden wie Harndrang und Brennen beim Wasserlassen nach ein bis zwei Tagen nicht nach oder kommt es gar zu Fieber, Schmerzen oder Blutbeimengungen im Harn, ist das ein Fall für den Arzt. Dann lässt sich Antibiotikum meist nicht mehr umgehen. 

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