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Zika-Virus: Zahl der Infektionen in Deutschland steigt

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Im Urlaub infiziert  

Zika-Fälle in Deutschland nehmen zu

15.02.2016, 17:49 Uhr | dpa

Zika-Virus: Zahl der Infektionen in Deutschland steigt. Ein österreichischer Forscher hält eine Röhre mit Gelbfiebermücken in der Hand - das in Europa seltene Insekt überträgt das Zika-Virus. (Quelle: dpa)

Gelbfiebermücken im Labor: Sie sind die Überträger des Zika-Virus'. (Quelle: dpa)

Die Zahl der Infektionen mit dem Zika-Virus ist in Deutschland angestiegen. Waren Anfang Februar noch fünf Erkrankungen bekannt, wurden Mitte des Monats bereits 20 Fälle registriert. Erstmals wurde der Krankheitserreger auch in Russland nachgewiesen. 

Die Betroffenen haben das mysteriöse Zika-Virus von Lateinamerika nach Deutschland eingeschleppt. Das teilte das Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) mit. Auch in Russland wurde erstmals eine Infektion bei einem Reiserückkehrer nachgewiesen.

Zika-Virus verursacht grippeähnliche Symptome 

Häufig bleiben Zika-Infektionen unerkannt, da die Symptome denen eines grippalen Infektes ähneln und als harmlos abgetan werden. Viele Infizierte erkranken gar nicht. Eine Gefahr könnte die Infektion für Schwangere darstellen. Das Virus steht im Verdacht, Mikrozephalie bei Ungeborenen zu verursachen. Die Babys kommen mit einem zu kleinen Schädel auf die Welt, was meist zu geistiger Behinderung führt. Mikrozephalie kann auch andere Ursachen haben, etwa Röteln in der Schwangerschaft.

In Deutschland seien keine schwangeren Frauen unter den Infizierten, sagte der Facharzt Dennis Tappe vom BNITM. "Natürlich rechnen wir, wie bei jeder Epidemie in Reiseländern, mit steigenden Fallzahlen bei deutschen Reiserückkehrern." Das Virus ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation bisher in rund 40 Ländern aufgetreten.

Infektion in der Dominikanischen Republik

Auch die russische Verbraucherschutzbehörde meldet erstmals eine nachgewiesene Zika-Infektion: Eine Frau habe das Virus von einem Besuch der Dominikanischen Republik mitgebracht. Die Patientin liege im Krankenhaus, ihr Zustand sei zufriedenstellend. Die Frau habe nach der Rückkehr über Fieber und Hautausschlag geklagt.

Gelbfiebermücke plagt Brasilien

Das Zika-Virus wird vor allem von der Gelbfiebermücke Aedes aegypti übertragen. In den vergangenen Monaten hat es sich rasant in Lateinamerika ausgebreitet. Allein in Brasilien schätzen die Behörden die Zahl der Infektionen auf 500.000 bis 1,5 Millionen.

Dort haben die Behörden am vergangenen Wochenende einen Großeinsatz gegen Zika gestartet: Rund 220.000 Soldaten verteilten landesweit Informationszettel zur Moskitobekämpfung. Als nächster Schritt sollen Moskitos und Eiablageplätze mit Insektiziden eliminiert werden. Die Gelbfiebermücke überträgt auch das Dengue- und das Chikungunya-Virus.

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